Cortizo dominiert vuelta a extremadura: bilyi gewinnt letzte etappe!
Ein furioser Auftritt des spanischen Teams Cortizo krönte die Vuelta Ciclista a Extremadura élite und Sub-23. Nicht nur die letzte Etappe ging an Maksym Bilyi, sondern auch die Gesamtmeisterschaft und der Titel als beste Mannschaft – ein beeindruckender Dreifacherfolg!
Bilyi setzt zum sieg, fuentes sichert gesamt
Das Rennen in Baños de Montemayor war ein Nervenspiel bis zum Schluss. Der Ukrainer Maksym Bilyi setzte sich im Sprint vor seinem Teamkollegen Óscar Fuentes durch, der sich damit den Gesamtsieg vor Bilyi und dem Andalusier Mario Cordero sicherte. Raúl Martín vom Finisher beendete die Rundfahrt auf dem fünften Platz.
Die Königsetappe hatte es in sich. Nach einer taktisch geprägten ersten Hälfte des Rennens eskalierten die Gefechte beim Anstieg nach Lagunilla. Hier übernahm José Ramón Jiménez (Extremadura-Pebetero) die Führung und baute einen Vorsprung von bis zu 42 Sekunden auf. <Es war ein Poker um die Werder, bei dem jedes Team seine Karten spielte.
Während Caja Rural-Alea die Fluchtversuche des Tages neutralisierte, nutzte Jiménez die Gunst der Stunde und setzte sich ab. Doch Fuentes, ebenfalls vom Cortizo, griff an und schloss wieder auf. Die letzten 40 Kilometer waren ein Kampf gegen die Uhr, der von zahlreichen Anstiegen und Bergspitzen geprägt war.
Fuentes und Bilyi konnten sich entscheidend absetzen und bauten ihren Vorsprung auf Cordero und Samuel Fajardo (Cortizo) aus. Das Duo demonstrierte unbändige Kraft und kontrollierte das Rennen geschickt. Die Spannung war zum Greifen nah, während sich die Konkurrenz im Windschatten abmühte.
Im Sprint der letzten zehn Kilometer setzte sich Bilyi durch und sicherte sich den Etappensieg. Fajardo nutzte die Gelegenheit, um die letzte Bonifikationswertung zu ergattern und den Dreifacherfolg des Cortizo zu perfektionieren.

Cortizo feiert dreifachtriumph
Óscar Fuentes wurde als Gesamtsieger gefeiert, begleitet von Bilyi und Cordero. José María Pina (Cortizo) sicherte sich die Wertung für die regelmässigste Fahrleistung, Jiménez die Bergwertung und Aimar Alarcia (Telc’o-On Clima Oses) den Sprint-Spezialpreis. Raúl Fuentes (Finisher) wurde als bester Extremenser ausgezeichnet. Der Triumph des Cortizo-Teams unterstreicht die Dominanz des spanischen Rennstalls in Extremadura.
Die Vuelta a Extremadura 2026 geht als ein Rennen in die Geschichte ein, das von taktischem Geschick, beeindruckenden Leistungen und dem unbändigen Willen zum Sieg geprägt war. Cortizo hat eindrucksvoll bewiesen, dass man in Extremadura die Macht hat.
