Córdoba findet neue hoffnung: carracedo und fuentes glänzen!

Ein Sieg, der mehr als nur drei Punkte bedeutet: Córdoba hat im Duell gegen Cádiz endlich denersten Erfolg seit Februar gelandet. Doch hinter dem knappen Erfolg verbirgt sich eine bemerkenswerte Entwicklung – und zwei Spieler, die trotz der turbulenten Saison weiterhin überzeugen.

Carracedo: der umstrittene passgeber im aufschwung

Carracedo: der umstrittene passgeber im aufschwung

Christian Carracedo, dessen Spielweise oft polarisiert, lieferte gegen Cádiz einen entscheidenden Beitrag. Seine Entscheidungsfindung ist zwar nicht immer unumstritten, sein hohes Risikobereitschaft in gefährlichen Zonen durchaus kritikalbar, aber die Vorlage zum Sieg war seine bereits zehnte Assistenz in dieser Saison. Das ist kein Zufall, sondern eine Fortsetzung einer außergewöhnlichen Serie: Bereits in der Saison 2022/23 erreichte er diese Marke, und auch in der laufenden Spielzeit steht die Zehner-Marke. Carracedo gehört damit zu den besten Vorgebern der gesamten Segunda División, gleichauf mit Juan Otero vom Sporting Gijón und knapp hinter dem Shootingstar Íñigo Vicente vom Racing Santander.

Während Carracedo mit seinen Vorlagen glänzt, sticht Adrián Fuentes mit Toren auf. Der Stürmer hat mittlerweile die magische Zwölf-Tore-Marke überschritten – und das ohne einen einzigen Elfmeter. Das ist eine deutliche Verbesserung gegenüber den zehn Toren des Vorjahres, und er scheint durchaus in der Lage, die 15 Treffer von Pepe Díaz oder Charles zu erreichen, die zu den besten Torschützen Cordobas im 21. Jahrhundert in der Segunda División gehören.

Das Tor gegen Cádiz war dabei von beeindruckender Eleganz: Ein Tunnel für Kovacevic und ein anschließender präziser Abschluss gegen Víctor Aznar. Auffällig ist, dass Fuentes in den beiden Spielen innerhalb dieser schwierigen Phase der letzten zwei Monate, in denen Córdoba sieglos blieb, traf und dem Team damit die wichtigen Punkte bescherte. Die Abhängigkeit Cordobas von seinen Toren ist offensichtlich.

Allerdings darf man nicht übersehen, dass die Siege in erster Linie auf die defensiven Schwächen des Gegners und die generelle mangelnde Wettbewerbsfähigkeit Cordobas zurückzuführen sind, was die Mannschaft von Iván Ania im Tabellenmittelfeld festhält. Die Zukunft wird zeigen, ob Carracedo und Fuentes die nötige Stabilität und Konstanz bringen können, um Córdoba aus dieser Situation zu befreien.