Córdoba findet neue hoffnung: carracedo und fuentes glänzen!
Ein Sieg, der mehr als nur drei Punkte bedeutet: Córdoba hat im Duell gegen Cádiz endlich die lange Durststrecke beendet und den ersten Erfolg seit Februar gefeiert. Doch nicht nur der Sieg selbst, sondern vor allem die herausragenden Leistungen zweier Spieler geben Anlass zur Hoffnung – trotz der turbulenten Saison, die von einer Abfolge von Niederlagen geprägt war.
Carracedo: der geniestreikende mit außergewöhnlicher quote
Christian carracedo, dessen Spielweise stets kontrovers diskutiert wird – mal gefeiert, mal scharf kritisiert, vor allem aufgrund seiner riskanten Entscheidungen im Spielaufbau – legte gegen Cádiz seinen zehnten Assist der Saison nach. Ein bemerkenswerter Wert, der ihn in eine exklusive Riege der Vorlagengeber in der zweiten Liga katapultiert. Die Tatsache, dass er in den letzten drei Spielzeiten jeweils die Zehn-Tore-Marke geknackt hat (10 in der Primera Federación, 11 in der Vorsaison und nun wieder 10), unterstreicht seine konstante Qualität. Er teilt sich derzeit den dritten Rang der Liga mit Juan Otero (Sporting) und liegt nur hinter dem Santander-Flügelspieler Íñigo Vicente.
Währenddessen brilliert Adrián Fuentes weiterhin mit seiner Torgefährlichkeit. 12 Treffer stehen mittlerweile zu Buche, ohne dass er einen einzigen Elfmeter verwandelt hat. Er übertrifft damit seine eigene Leistung der Vorsaison (10 Tore) deutlich und scheint auf dem besten Weg, die 15-Tore-Marke von Pepe Díaz oder Charles zu erreichen – diese beiden gehören zu den besten Torschützen des Cordoba im 21. Jahrhundert in der zweiten Liga. Sein Tor gegen Cádiz war dabei von außergewöhnlicher Eleganz, mit einem sensationellen Tunnel auf Kovacevic und einem anschließenden präzisen Abschluss gegen Víctor Aznar.
Bemerkenswert ist, dass Fuentes in beiden Spielen innerhalb der jüngsten Krisenphase traf, in denen Córdoba seine wertvollen Punkte einfuhr. Die Abhängigkeit des Teams von seinen Toren ist offensichtlich. Doch es darf nicht verschwiegen werden, dass vor allem die defensiven Schwächen und die generelle mangelnde Wettbewerbsfähigkeit die Mannschaft von Iván Ania in der unteren Tabellenhälfte verharrten ließen. Die schwache Abwehrarbeit des Gegners und unglückliche Umstände ermöglichten Córdoba den Sieg.

Die hoffnung lebt – aber die probleme bleiben
Die Leistung von carracedo und Fuentes zeigt, dass im Kader des Córdoba durchaus Qualität steckt. Es bleibt abzuwarten, ob der Trainer Iván Ania in der Lage ist, diese Potenziale optimal zu nutzen und die Schwächen in der Defensive zu beheben. Denn solange die Mannschaft nicht in der Lage ist, über ihre Einzelspieler zu definieren, wird es schwer, den Klassenerhalt zu sichern. Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache: Córdoba ist auf die Treffer seiner beiden Stars angewiesen.
