Córdoba findet hoffnung: carracedo und fuentes retten den ruf

Ein späte Sieg gegen cádiz hat dem Córdoba CF zumindest kurzfristig Luft zum Atmen verschafft. Nach einer Serie von enttäuschenden Niederlagen scheint das Team nun doch wieder einen Weg nach vorne zu finden – getragen von der herausragenden Form zweier Spieler, die auch in der Krise nicht nachlassen.

Carracedo: der unberechenbare passgeber

Christian Carracedo polarisiert weiterhin, seine Entscheidungen sind oft riskant und sein Spielstil teilt die Gemüter. Doch seine Kreativität ist unbestreitbar. Gegen Cádiz legte er sein bereits zehntes Tor der Saison vor, eine Marke, die er in den letzten drei Spielzeiten kontinuierlich verbessert hat: 10 in der Saison 2023-24 in der Primera Federación, 11 in der vergangenen Saison und nun schon wieder 10 in der aktuellen. Damit steht er in der Zweitliga-Tabelle auf Augenhöhe mit Juan Otero vom Sporting Gijón und liegt nur hinter Íñigo Vicente vom Racing Santander.

Während Carracedos Spielweise weiterhin Diskussionen hervorruft, ist die Effizienz von Adrián Fuentes unbestreitbar. Der Stürmer steht nun bei 12 Toren, alle ohne Elfmeter. Das ist eine deutliche Verbesserung gegenüber den 10 Toren von Casas in der Vorsaison, und er scheint auf dem besten Weg zu sein, die Marke von 15 Toren von Pepe Díaz oder Charles zu übertreffen, die beide zu den erfolgreichsten Torschützen des Vereins im 21. Jahrhundert in der Segunda División gehören.

Besonders sehenswert: Fuentes’ Tor gegen Cádiz war ein Kunstwerk – ein eleganter Tunnel an Kovacevic, gefolgt von einem präzisen Abschluss an Víctor Aznar. Auffällig ist, dass Córdoba in den beiden Spielen, in denen Fuentes traf, seine einzigen Punkte der letzten zwei Monate holte. Das zeigt die klare Abhängigkeit des Teams von seinen Toren.

Aber es wäre vermessen, die Leistung des Teams ausschließlich Fuentes zuzuschreiben. Die Wahrheit ist, dass Córdoba vor allem dank defensiver Schwächen und einer generellen mangelnden Wettbewerbsfähigkeit in der Lage war, zu punkten. Die Mannschaft von Iván Ania hat sich in der Spitzengruppe der Liga verloren, und es bleibt abzuwarten, ob sie den Aufwärtstrend unter Beweis stellen kann.

Die abhängigkeit macht sorgen

Die abhängigkeit macht sorgen

Die Tatsache, dass Córdoba so stark von Fuentes' Toren abhängig ist, wirft Fragen auf. Während seine Treffer zweifellos wichtig sind, verdeutlicht sie auch die Defizite im restlichen Team. Die Abwehr muss stabiler werden, und die Kreativität im Mittelfeld muss gesteigert werden, um die Last von Fuentes' Schultern zu nehmen. Nur so kann Córdoba wirklich in der Liga bestehen und nicht in die grauen Zonen der Tabelle abrutschen.