Conte-comeback? die helden von 2016 zeigen, wo es jetzt knirscht

Ein Raunen ging durch die Fußballnation: Antonio Conte könnte die deutsche Nationalmannschaft übernehmen. Doch während die Spekulationen um den Taktikfüchse neu entfachen, werfen wir einen Blick auf die Protagonisten des EM-Quartfinals 2016 gegen Deutschland – ein Spiel, das Italien so nah und doch so fern von einem möglichen Titel brachte.

Wo stecken buffon, bonucci und co. heute?

Wo stecken buffon, bonucci und co. heute?

Es ist eine Zeitreise in eine Ära, in der das italienische Nationalteam unter Conte eine beeindruckende Serie hinlegte. Die Erinnerung an das dramatische Elfmeterschießen gegen Deutschland ist noch lebendig. Doch was ist aus den damaligen Leistungsträgern geworden? Gianluigi Buffon, der Titan im Tor, hat seine aktive Karriere beendet und genießt mittlerweile seinen Ruhestand, obwohl sein Einfluss auf den italienischen Fußball weiterhin spürbar ist.

Leonardo Bonucci, der Fels in der Defensivzentrale, ist weiterhin ein Leistungsträger bei Juventus Turin und zeigt, dass seine Erfahrung und sein taktisches Verständnis ungebrochen sind. Giorgio Chiellini, ebenfalls ein Eckpfeiler der Abwehr, kämpft zwar mit Verletzungen, ist aber immer noch ein wichtiger Spieler für seinen Verein. Alessandro Florenzi, einst ein vielversprechendes Talent, findet sich nun in einer etwas weniger glitzernden Rolle wieder.

Marco Parolo, der unauffällige, aber stets zuverlässige Mittelfeldspieler, ist ebenfalls noch aktiv und coacht mittlerweile Jugendmannschaften. Emanuele Giaccherini, der mit seinem Einsatzwillen und seiner Technik überzeugte, hat seine Schuhe längst beendet. Mattia De Sciglio versucht sich in anderen Ligen, während Graziano Pellè und Eder ihre Karriere ebenfalls hinter sich haben.

Die Rückkehr von Conte wird heiß diskutiert, und die Frage ist, ob er in der Lage sein wird, die italienische Nationalmannschaft wieder zu alter Stärke zu führen. Die Vergangenheit zeigt, dass er das Potenzial dazu hat, aber der Weg zum Erfolg wird sicherlich nicht einfach sein. Die Erinnerungen an das EM-Quartfinale 2016 sollten als Mahnung dienen, dass auch vermeintlich sichere Siege unerwartet wenden können.

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