Conegliano dreht 0:2-rückstand: zhus killer-blocks stoppen novara

Imoco Conegliano liegt im Halbfinale gegen Igor Novara schon mit 0:2 zurück, dreht die Partie aber in fünf Sätzen – und das ohne ihre verletzte Superstar-Gabi. Die Heldin heißt Zhu Ting: 21 Punkte, 53 % Angriffsquote, zwei Blocks im Tiebreak, die die Luft für die RussinTolok dünner werden lassen.

Tolok trifft, aber conegliano trifft zurück

Der 34-Punkte-Mordhammer der Gegnerin reicht nicht. Denn während Novara nach dem 2:0-Satzvorsprung auf Tolok und Herbots reduziert, findet Trainer Santarelli die richtigen Antworten: Haakbleibt im entscheidenden Tiebreak fehlerfrei (25 Punkte, nur drei Eigenfehler), libero De Gennaro saugt jeden Ball aus der Mitte, und Fahr blockt Novaras Außenangriff regelrecht ab. Die Statistik lügt nicht: Im dritten Satz bricht Novara auf 22 % Angriffseffizienz ein – Conegliano lässt nur zwei Punkte in der Abwehr liegen.

Die Partie kippt beim Stand von 8:8 im Tiebreak. Tolok schlägt erneut zu, aber Conegliano antwortet mit Sillah und einem missglückten Angriff der Russin. Die Führung wechselt nicht mehr. Das PalaVerde tobt, die Meisterin lebt – und Novara muss sich Samstag in eigener Halle beweisen.

Champions-mentalität ohne superstar

Champions-mentalität ohne superstar

Ohne Gabi, mit Chirichella als neue Führungsfigur und einem Aufschlag-Ass-Regen (6 Asse) zerlegt Conegliano Novaras Annahme. Die Gäste landen im fünften Satz nur noch über Tolok – 7 von 12 Punkten, aber drei Fehler. Die Italienerinnen verteilen die Last: Zhu und Haak teilen sich 46 Punkte, Wolosz verteilt wie ein Schachcomputer. Die Serie steht 1:0 – und Conegliano spielt schon mit dem Kopf von morgen.