Como gegen inter: fabregas plant ein überraschendes system!
Mailand bebt! Der AC Mailand empfängt am Sonntag den Aufsteiger Como Calcio, und die Spannung ist förmlich greifbar. Doch während die Mailänder Fans das erwartungsgemäße Spiel erwarten, arbeitet Cesc Fàbregas im Hintergrund an einer Strategie, die das Duell komplett auf den Kopf stellen könnte. Der Spanier, bekannt für seine taktische Finesse, hat sich das Ziel gesetzt, die Nerazzurri erstmals in seiner Karriere zu bezwingen.
Die achterbahnfahrt der letzten begegnungen
Die bisherige Bilanz spricht deutlich gegen Como. In der letzten Saison kassierte man zwei deutliche 0:2 Niederlagen, im Hinspiel dieser Saison folgte ein vernichtendes 0:4 im San Siro. Das Coppa Italia Halbfinale endete zwar torlos, doch auch hier zeigte Inter eine deutliche Dominanz. Fàbregas weiß, dass eine neue Herangehensweise erforderlich ist, um die Mailänder zu überraschen.
Die Frage ist: Wie will der ehemalige Weltmeister seine Mannschaft aufstellen? Die üblichen taktischen Überlegungen – Viererkette oder Dreierkette, klassischer Mittelstürmer oder falsche Neun – sind nur die Spitze des Eisbergs. Fàbregas hat seine Mannschaft bereits an seine unorthodoxen Spielideen gewöhnt, und es wäre keine Überraschung, wenn er wieder einmal mit einer ungewöhnlichen Formation auflaufen lässt.

Diao als geheimwaffe?
Ein besonderes Augenmerk gilt dem senegalesischen Stürmer Diao. Gegen die Roma von Gian Piero Gasperini zeigte er eine beeindruckende Leistung und bereitete entscheidende Momente vor. Seine Schnelligkeit und sein kraftvoller Spielstil könnten die linke Abwehrseite von Inter, bestehend aus Bastoni und Dimarco, vor große Probleme stellen. Die Möglichkeit, Morata als Stoßstürmer zu überraschen, sollte ebenfalls nicht unterschätzt werden – der Spanier ist trotz seiner Torflaube immer noch ein erfahrener und gefährlicher Stürmer. Seine beiden gelben Karten gegen Udine zeigen sein Engagement und seinen Willen, dem Team zu helfen.
Doch es gibt auch eine zweite, weniger beachtete Möglichkeit: Fabregas könnte Chivus Spielweise kopieren und auf eine Dreierkette setzen. Smolcic und Valle könnten so zusätzliche Absicherung bieten, während Ramon die Freiheiten erhält, offensiv zu agieren. In dieser Konstellation könnte man auf eine flexible Angriffsbildung mit Spielern wie Paz, Caqueret und Baturina setzen, die bereits mehrfach erfolgreich agierten.
Die Jugend und die Qualität des Como-Kaders ermöglichen es Fàbregas, flexibel zu reagieren und neue Strategien auszuprobieren. Das Spiel gegen Inter ist nicht nur ein Test für die Mannschaft, sondern auch eine Chance, die taktische Vielseitigkeit von Como unter Beweis zu stellen.
Die Zahlen lügen nicht: Como hat in dieser Saison bewiesen, dass sie zu überraschen wissen. Jetzt gilt es, diese Stärke gegen den italienischen Meister zu nutzen und das Unmögliche möglich zu machen.
