Cömert tickt laut: valencia droht nächstes transfer-desaster

Eray Cömert hat den Countdown gestartet. Der Schweizer Innenverteidiger will vor der WM Klarheit – und der Valencia CF schickt ihn dabei mit leeren Händen in die Sommerpause.

Corberán setzt ihn, das büro schweigt

Corberán setzt ihn, das büro schweigt

Seit Carlos Corberán die Zügel übernahm, steht Cömert in jedem Spiel. Er schoss sogar zwei spielentscheidende Tore. Doch während der Trainer Vertrauen zeigt, liegt im Büro von Mestalla noch kein Vertragsangebot. Keine einzige Zahl, keine Laufzeit, kein Handschlag.

Die Konsequenz: Cömert verhandelt parallel mit drei Klubs. Eine Offerte stammt aus Spanien, zwei weitere aus dem Ausland. Alle könnten er heute unterschreiben. Sein Berater hat die Valencia-Führung informiert: Wer bis Ende Mai nicht reagiert, verliert den Pass verteidiger.

Der Klub steht vor dem nächsten Transferpoker, der komplett nach hinten losgehen kann. Die vergangene Sommer-Offensive – Ablösesumme rund 40 Millionen Euro – lieferte bislang keine nennenswerte Rendite. Stattdessen sammeln sich Frust und Ausleihen. Nun droht auch noch der Abgang eines Akteurs, der eigentlich zur Lösung, nicht zum Problem, werden sollte.

Cömert selbst schweigt öffentlich, aber seine Entourage verbreitet die Message lautstark: „Wir warten nicht ewig.“ Wer sich in den kommenden Tagen meldet, erhält einen Nationalspieler mit 28 Pflichtspielen in dieser Saison und einem Marktwert, der sich dank seiner Tore nach oben schraubte. Wer zögert, darf sich im Winter fragen, warum die Abwehr plötzlich ohne Leitungsspieler dasteht.