Cobolli: nadal's dusche bringt glück bei french open!
Paris – Ein überraschender Erfolg für Flavio Cobolli bei den French Open! Der italienische Tennisspieler hat sich sensationell ins Halbfinale gespielt und enthüllt nun sein ganz besonderes Ritual: Er nutzt die Dusche, die einst Rafael Nadal regelmäßig benutzte. Ein abergläubischer Schachzug, der offenbar Früchte trägt.

Ein italienisches duell im halbfinale
Nach seinem Sieg gegen Félix Auger-Aliassime im Viertelfinale gab Cobolli in einem Interview zu, dass er ein wenig abergläubisch sei. „Ich bin ein bisschen abergläubisch, aber nicht verrückt“, schmunzelte der 20-Jährige. „Aber diese Woche bin ich vielleicht ein bisschen verrückter als sonst.“ Er gestand, dass er nicht nur das gleiche Restaurant besucht und das gleiche Essen bestellt, sondern auch die gleiche Dusche wie sein Idol Rafael Nadal einnimmt – eine Dusche, die der 14-fache French-Open-Champion seit über einem Jahrzehnt nutzt.
Cobolli berichtete von einer humorvollen Begegnung mit Nadal selbst: „Ich erinnere mich, als ich die Dusche benutzt hatte, und plötzlich stand Rafael Nadal vor der Tür und bat mich, mich zu beeilen. Er sagte, das sei seit 14 Jahren seine Dusche.“ Eine Aussage, die Cobolli sichtlich beeindruckte und ihn in seinem Ritual bestärkte. „Da dachte ich mir: Das ist wohl das Beste, was ich hier machen kann, in diese Dusche zu gehen“, so der Italiener.
Nun erwartet Cobolli im rein italienischen Halbfinale Matteo Arnaldi. Ein Duell auf Augenhöhe, bei dem Cobolli als Favorit gilt. Im Finale könnte er entweder dem Tschechen Jakub Mensik oder dem Deutschen Alexander Zverev gegenüberstehen – gegen Zverev konnte er zwar in München gewinnen, unterlag ihm aber in Madrid. Doch Cobolli scheint unaufhaltsam, getrieben von seinem Glücksritual und dem Geist eines Tennislegenden.
Die Leistung von Cobolli ist beeindruckend. Er ist erst 20 Jahre alt und zeigt eine Reife, die ihn von anderen jungen Wilden abhebt. Sein Sieg gegen Auger-Aliassime war ein Beweis seiner Klasse und seines Potenzials. Es bleibt abzuwarten, ob er sein Glück in der „Nadal-Dusche“ auch im Halbfinale behalten kann. Es ist eine Geschichte, die zeigt, dass im Tennis, wie in vielen anderen Sportarten, auch der Glaube an das Glück eine Rolle spielt.
