Clásico-bombe vor dem spiel: bartomeus enthüllung um vinicius!

Vor dem mit Spannung erwarteten Clásico zwischen Barcelona und Real Madrid wirft Ex-Barça-Präsident Josep Maria Bartomeu einen handfesten Stein ins Wasser. Seine Aussagen zu ESPN lassen den katalanischen Fußball-Himmel verdunkeln: Vinicius Junior, der brasilianische Superstar, hätte fast in Blau-Rot gespielt, nicht in Weiß!

Ein fast vollendeter wechsel nach katalonien

Ein fast vollendeter wechsel nach katalonien

Bartomeus Offenbarung ist schlichtweg brisant. Demnach war der damalige 17-jährige Vinicius von Flamengo für den FC Barcelona von großem Interesse. Es gab Gespräche mit seiner Familie und seinen Beratern, und tatsächlich, eine grundsätzliche Einigung war erzielt worden. Barcelona plante, den jungen Brasilianer unter Vertrag zu nehmen, wobei der Vertrag erst mit seinem 18. Geburtstag in Kraft treten sollte – ein typisches Vorgehen, um die FIFA-Regularien einzuhalten.

Aber dann kam Real Madrid ins Spiel. „Madrid machte wahrscheinlich ein besseres Angebot als Barça“, so Bartomeu. Ein entscheidender Faktor, der den brasilianischen Ausnahmespieler letztendlich in die spanische Hauptstadt lockte. Vinicius selbst hatte später erklärt, dass Barcelona zwar finanziell mehr geboten habe, die sportliche Perspektive bei Real jedoch ausschlaggebend gewesen sei. Eine Entscheidung, die ihm bis heute drei Meistertitel und zwei Champions-League-Siege eingebracht hat.

Lo que niemand auf dem Zettel hatte: Auch Kylian Mbappé stand einst auf Barcelonas Wunschliste! Laut Bartomeu zeigte der FC Barcelona großes Interesse an dem französischen Ausnahmetalent während seiner Zeit bei AS Monaco. Die Ablösesumme, die Monaco forderte, war immens, aber Barcelona hätte sie stemmen können. Die Verhandlungen verliefen vielversprechend, „Ich erinnere mich, dass ich ein paar Mal mit Mbappes Vater gesprochen habe“, so Bartomeu. Doch der Druck von Paris Saint-Germain war enorm, und Mbappé entschied sich offenbar für den französischen Hauptstadtklub.

Statt Mbappé verpflichtete Barcelona damals Ousmane Dembélé von Borussia Dortmund – ein Transfer, der in Katalonien lange Zeit auf wenig Gegenliebe stieß. Doch wer hätte damals ahnen können, dass Dembélé später bei PSG aufblühen und sogar den Ballon d’Or gewinnen würde? Eine ironische Wendung des Schicksals, die zeigt, wie unvorhersehbar der Fußball sein kann. Der Clásico steht also unter einem ganz besonderen Stern – und die Enthüllungen von Bartomeu sorgen für zusätzliche Brisanz.