City kämpft sich ins finale – southampton lässt nicht locker!
Manchester City hat sich gestern Abend einen hart erkämpften Einzug ins Finale des FA Cups gesichert. Gegen den Zweitligisten FC Southampton gab es zwar ein 2:1, doch das Spiel war bis zur letzten Sekunde spannend und zeigte, dass der Pokal eben keine Gnade kennt.
Die saints machen city das leben schwer
Guardiolas Mannschaft, die als klarer Favorit ins Rennen ging, tat sich merklich schwer gegen das Überraschungsteam aus Southampton. Die Mannschaft von Trainer Tonda Eckert, die sich bereits in den vergangenen Spielen als robust und schlagfertig erwiesen hatte, ließ nicht locker und hielt den hochfavorisierten Gegner lange in Schach.
Besonders der ausgeliehene Leo Scienza vom Heidenheimer SV zeigte eine starke Leistung. Ein vermeintlicher Treffer in der 12. Minute wurde allerdings wegen einer knappen Abseitsposition nicht gegeben – ein herber Rückschlag für die Southampton-Fans.
Die Leihgabe des FC Bayern, Daniel Peretz, hielt in der ersten Halbzeit seinen Kasten sauber und verhinderte mit einigen Glanzparaden das frühe Führungstreffer der „Citizens“. Auch Omar Marmoush, der für City spielte, vergab mit einigen guten Möglichkeiten.

Dramatik in der schlussphase
Nach der Pause erhöhte City den Druck, doch Southampton verteidigte leidenschaftlich. In der 79. Minute war es dann soweit: Finn Azaz gelang es mit einem sehenswerten Abschluss, die Führung für die Gäste zu erzielen. Ein Schock für die Fans im Etihad Stadium!
Doch Manchester City zeigte seine Klasse und schlug zurück. Jeremy Doku gelang nur vier Minuten später der Ausgleich. Dann, in der 87. Minute, traf Nico Gonzalez mit einem unglaublichen Schuss aus der Distanz zur 2:1-Führung – ein Tor, das das Spiel entscheiden könnte.
Die Chance auf den Triple-Erfolg City hat nun die Möglichkeit, seinen bereits gewonnenen Ligapokal mit dem Gewinn des FA Cups und der Meisterschaft abzurunden. Im Finale am 16. Mai im Londoner Wembley-Stadion trifft man auf den Sieger des Duells zwischen Chelsea und Leeds United.
Southampton hingegen muss sich von seinem Erfolgserlebnis im Pokal verabschieden und sich nun wieder voll auf die Qualifikation für die nächste Saison in der Championship konzentrieren.
