Citroën c5 aircross übernimmt giro d’italia: elektro-suv als dienstwagen 2026
Die Straßen Italiens werden 2026 still, wenn der Citroën C5 Aircross als «mobile Kommandozentrale» vorfährt – vom kalten Start der Strade Bianche am 7. März bis zum Finale des Giro d’Italia in Turin. RCS Sport und Stellantis haben sich auf eine Total-Partnerschaft geeinigt, die alle Klassiker des Kalenders abdeckt: Tirreno-Adriatico, Milano–Sanremo, Giro di Lombardia, Giro E, Giro Women und das neue Giro Next Gen.
150 Jahre milano-torino als auftakt
Die offizielle Übergabe eines C5 Aircross steigt am 18. März auf dem Flugplatz von Venaria Reale – passend zur ältesten Radklassiker der Welt, die 2026 auf den 150. Geburtstag zurückblickt. «Wir wollen keine Logos auf Motorhauben, sondern ein Fahrzeug, das mit den Teams ins Rennen geht», sagt Paolo Bellino, CEO von RCS Sport. Die Wahl fiel auf Citroëns STLA-Medium-Plattform, weil sie binnen Sekunden von 400-Volt-Schnellladung auf Allrad-Hybrid umschalten kann – praktisch, wenn die Direktion sportive zwischen Apennin und Alpen pendelt.
Antonella Bruno, Managing Director Stellantis Italia, nennt die Strategie schlicht «Präsenz dort, wo die Radfans wohnen». Die Marke Citroën verkauft in Italien dreimal so viele Kleinwagen wie in Deutschland; beim Giro erreicht sie pro Etappe rund vier Millionen Zuschauer an der Strecke. Die Franzosen rechnen sich eine Reichweiten-Botschaft aus: Der vollelektrische C5 Aircross schafft 700 Kilometer WLTP – genug, um die längste Giro-Etappe (242 km) dreimal hintereinander zu begleiten, ohne Zwischenstopp.
Alte liebe, neue akkus
Citroën und Radsport kennen sich seit 1954, als der 2 CV-Flotte der Giro-Organisation während der Dolomiten-Etappen half. Doch die neue Partnerschaft geht tiefer: Jedes Teamcar erhält eine mobile 11-kW-Bidirektional-Ladestation, die in Sekunden Fahrräder und Kommunikationsgeräte versorgt. «Wir testen unter Extrembedingungen, was später in Serienfahrzeigen Einzug hält», erklärt Giovanni Falcone, Citroën-Italia-Chef. Die Daten fließen direkt in die Entwicklung des kommenden C3 Aircross Electric ein – Kunde und Profiteam profitieren gleichermaßen.
Die Botschaft ist klar: Citroën will beim Giro nicht nur dabei sein, sondern vorbeifahren, während die Konkurrenten noch laden. Und RCS Sport? Die verkaufen ab sofort das «grüne Kapitel» ihrer Rennen mit einem französischen Akzent – 700 Kilometer Reichweite, keine Ausreden.
