Chivu: inter-präsident marotta sieht ihn als langfristige säule
Mailand – Die Freude über den 21. Scudetto ist bei Inter Neapel allgegenwärtig. Doch während die Fans den Triumph feiern, blickt Sportdirektor Beppe Marotta bereits auf die Zukunft – und die ist offenbar eng mit dem Namen Simone Chivu verbunden. Der frühere Verteidiger soll dem Vernehmen nach eine zentrale Rolle im Nerazzurri-Team spielen, und zwar für viele Jahre.

Marotta: chivus ernennung war eine mutige, aber richtige entscheidung
Die Entscheidung, Chivu als Nachfolger von Simone Inzaghi zu installieren, sei dem Klub nicht leichtgefallen, so Marotta. „Es war ein mutiger Schritt, aber wir waren überzeugt, dass er das Potenzial hat, unser Team zu führen“, erklärte er. „Seine Erfahrung als Spieler, seine Führungsqualitäten als Kapitän von Ajax und sein Erfolg als Jugendtrainer bei Inter haben uns in unserer Entscheidung bestärkt.“
Marotta betonte, dass Chivu zwar noch an Erfahrung gewinnen müsse, der Verein ihm aber voll und ganz zur Seite stehe. „Wir werden ihn unterstützen und ihm die Werkzeuge an die Hand geben, die er benötigt, um sich zu entwickeln und ein noch besserer Trainer zu werden.“
Die Transferpläne des neuen Präsidenten sind ebenso klar wie ehrgeizig: Marotta kündigte an, dass Inter verstärkt auf junge italienische Talente setzen werde. „Wir müssen eine gesunde Mischung aus erfahrenen Spielern und vielversprechenden Nachwuchskräften finden“, so der Sportdirektor. „Es gibt in Italien viele talentierte Spieler, die das Potenzial haben, uns zu verstärken. Und wir werden auch nach erfahrenen internationalen Spielern Ausschau halten, die die nötige Qualität und Erfahrung mitbringen, um uns in Europa zu behaupten.“
Die enge Zusammenarbeit mit Trainer Chivu sei dabei von Anfang an gegeben. „Wir sprechen täglich miteinander und haben eine sehr klare Vorstellung davon, wie wir unsere Mannschaft verstärken wollen. Die finalen Entscheidungen werden wir in Abstimmung mit der Eigentümergesellschaft treffen, die uns dabei finanziell unterstützt.“
Die Neuzugänge sollen eine Balance zwischen jugendlichem Elan und internationaler Erfahrung bilden. Marotta verdeutlichte: „Man gewinnt keine Titel nur mit jungen Spielern. Es braucht erfahrene Kräfte, die die Kultur des Erfolgs an die jüngeren Spieler weitergeben.“ Die Suche nach diesen Spielern ist in vollem Gange, wobei die Priorität auf der Stärkung der italienischen Basis des Kaders liegt.
Obwohl die Verpflichtung von Chivu zunächst auf wenig Zustimmung stieß, hat Marotta nie an die Richtigkeit seiner Entscheidung gezweifelt. „Wir haben in der schwierigen Phase des Jahres eine sehr starke Einheit festgestellt. Chivu hat die Mannschaft von Beginn an geprägt.“
Der Titelgewinn soll nun der Startschuss für eine neue Ära bei Inter sein, in der der Fokus auf Nachhaltigkeit und langfristigem Erfolg liegt. Marotta zeigte sich zuversichtlich: „Wir haben ein starkes Fundament und mit Chivu an der Spitze werden wir alles daransetzen, unsere Ambitionen in den kommenden Jahren zu verwirklichen.“
