Chelsea zieht ins finale ein – leeds' pokalträumerei endet!

Ein knapper Sieg im Wembley-Stadion: Der FC Chelsea bezwang Leeds United mit 1:0 und steht im Finale des FA Cups. Daniel Farke, der deutsche Teammanager von Leeds, muss sich mit seinem Team mit dem Ausscheiden zufrieden geben, während die Londoner nun auf Manchester City treffen.

Die entscheidung: fernández' treffer entscheidet die partie

Die Partie verlief zunächst abgetastet, doch Chelsea fand vor allem durch das junge Talent Enzo Fernández immer besser ins Spiel. Der argentinische Weltmeister ließ dann in der 23. Minute die gegnerische Abwehr alt aussehen und schob den Ball cool zum 1:0 ein. Leeds United fand in der Folgezeit kaum Mittel, um die Chelsea-Defensive zu gefährden. Die lange Reise ins Land des Pokalfinales, die 1973 endete, ist für die Mannschaft damit beendet.

Für Chelsea war es das erste Spiel unter Interimstrainer Calum McFarlane, nachdem der Verein sich am Mittwoch von Liam Rosenior getrennt hatte. Ein Wechsel mitten im Wettbewerb, der sich nun offenbar auszahlt. Die „Blues“ wollen am 16. Mai gegen Manchester City den neunten FA Cup-Titel ihrer Vereinsgeschichte gewinnen. Die „Cityzens“ hatten sich zuvor im anderen Halbfinale gegen Southampton durchgesetzt.

Leeds

Leeds' fehlende durchschlagskraft

Die Leistung von Leeds United war enttäuschend. Die Mannschaft zeigte zwar Einsatzbereitschaft, brachte aber kaum Gefahr in Richtung des Chelsea-Tors. Die Abwehr um den erfahrenen Kapitän ließ wenig zu, während im Angriff die Kreativität fehlte. Daniel Farke steht nun vor der Aufgabe, die Mannschaft für die anstehenden Herausforderungen in der Liga neu zu motivieren.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Chelsea kontrollierte das Spielgeschehen und ließ Leeds kaum Raum zum Atmen. Die fehlende Konstanz im Angriff und die defensiven Schwächen im Mittelfeld taten ihr Übriges. Die Chance auf einen Pokaltriumph ist für Leeds United vorerst vergeben.