Chaos in düsseldorf: anfangs job in höchster gefahr!
Düsseldorf bangt – und Markus Anfang möglicherweise auch! Der VfL Düsseldorf verlor gestern Abend ein brisantes Duell gegen den FC St. Pauli mit 1:2 und stürzt immer tiefer in den Abstiegskampf. Für Anfang könnte das das Aus bedeuten.
Die lage wird für fortuna immer brenzliger
Die vierte Niederlage in Serie trifft den VfL hart. Die Distanz zum rettenden Ufer schrumpft, und die Fans sind bedient. Wie BILD exklusiv berichtet hatte, stand für Anfang bereits das Spiel gegen seinen Ex-Klub St. Pauli auf dem Spielplan, um seine Zukunft zu sichern. Das gelang ihm nun nicht.
Die Entscheidung fiel in der Schlussphase: Ivan Nenke markierte die Führung für St. Pauli (80.). Zuvor hatte Cedric Itten für Düsseldorf ausgeglichen (71.), nachdem Phil Harres die Gäste in Führung gebracht hatte (51.). Doch das 1:2 bedeutet für die Fortuna-Fans: Die Angst vor dem Abstieg wächst jede Woche.
Ein Lazarett voller angeschlagener Stars verschärft die Situation zusätzlich. Besonders schmerzhaft: Muslija, Raimund und Rasmussen mussten verletzen vom Platz. Muslija, der Top-Star des VfL, hielt sich unter Tränen das rechte Knie und droht längere Ausfallzeiten. Fortuna war bereits ohne sieben verletzte Spieler in das Spiel gegangen – die Personalsituation ist katastrophal.
Ein Lichtblick gab es für die Anhänger: „Fortuna für alle“ war gestern beim 12. Mal in dieser Saison gegeben. Dank eines Sponsors durften Fans kostenlos das Spiel genießen. Doch diese Aktion wird es wohl nur geben, solange der VfL in der zweiten Liga spielt, denn in der dritten Liga wäre das finanziell nicht tragbar.
Die kommenden Aufgaben lassen wenig Hoffnung aufkommen: Heimspiele gegen Magdeburg und Dresden stehen an – zwei weitere Kellerduelle. Es bleibt abzuwarten, ob Anfang diese Spiele noch an der Seitenlinie betreuen wird. Die Stimmung im Umfeld des VfL ist alles andere als entspannt.

Ksc feiert nach trainer-entscheidung einen kantersieg
Parallel dazu zeigte der Karlsruher SC eine beeindruckende Leistung. Nach der Verkündung, dass Christian Eichner den Verein am Saisonende verlassen wird, feierte der KSC einen 4:1-Sieg gegen Bielefeld. Nach einem frühen Führungstreffer der Gäste durch Robin Knoche sorgte Louey Ben Farhat für den Ausgleich (1:1). In der zweiten Hälfte drehte der KSC die Partie mit Toren von Kobald, Wanitzek und Fukuda. Eichner und seine Mannschaft wollen die Saison mit einem Erfolgserlebnis beenden.
Die Zahlen lügen nicht: Der KSC präsentierte sich als eine Mannschaft, die trotz des bevorstehenden Abschieds ihres Trainers noch einmal alles gibt. Währenddessen kämpft Düsseldorf mit Verletzungen, Personalsorgen und einer zunehmend düsteren Abwärtsspirale. Die nächsten Tage werden entscheidend sein.
