Chaos im estadio romano: tenerife lässt sieg durch last-minute-treffer durch die finger!
Ein irres Finish im Estadio Romano! Das CD Tenerife hatte den Sieg gegen Mérida AD förmlich in der Hand, doch Víctor Corral traf in der Nachspielzeit (90+11) zum umstrittenen 1:1. Ein Spiel voller Spannung, Karten und beinharter Gegenwehr endete mit gemischten Gefühlen.

Tenerifes führung durch de miguel war nur von kurzer dauer
Die Partie verlief lange Zeit nach Plan für die Mannschaft von Trainer Álvaro Cervera. Tenerife, das als Tabellenführer mit 66 Punkten antrat und einen klaren Vorsprung gegenüber dem Zweitplatzierten Celta Vigo B hatte, kontrollierte das Spielgeschehen. Die Mannschaft präsentierte sich zwar in einer Phase von fünf ungeschlagenen Spielen, jedoch auch mit fünf Unentschieden hintereinander – ein Trend, der sich im Romano manifestierte. Das Team war zwar dominant, schaffte es aber lange nicht, die Überlegenheit in Tore umzumüden.
Doch dann, in der 74. Minute, schlug Tenerife zu: Jesús de Miguel, der in der 72. Minute eingewechselt wurde, bereitete das 0:1 vor, das César Álvarez eiskalt verwandelte. Ein Moment der Erleichterung für die Gäste, die nun kurz vor dem wichtigen Sieg standen. Die Aufregung war spürbar, die Fans feierten bereits.
Es sollte jedoch nicht sein. Mérida AD gab nicht auf und wurde in der elften Minute der Nachspielzeit belohnt. Víctor Corral, der kurz zuvor eingewechselt worden war, ließ sich die Chance nicht entgehen und traf zum 1:1. Ein Treffer, der nicht nur die Punkteteilung bedeutete, sondern auch die ungebrochene Moral des Gastgebers unter Beweis stellte.
Die Partie war von zahlreichen Gelben Karten (Gio, Fran Beltrán, Dani, Agüero, De Miguel) und zwei Roten (Jacobo Martí von Mérida in der 59. Minute und Aitor Sanz von Tenerife in der 92. Minute) geprägt. Das Spiel verkam in einem chaotischen Finale, das die Nerven der Zuschauer strapazierte. Die Entscheidung fiel in einer Szene, die noch lange diskutiert werden wird.
Mérida AD bewies damit, dass man sich auch in Unterzahl und gegen einen Tabellenführer nicht geschlagen gibt. Die Punkteteilung schmeckt den Gastgebern wie ein Sieg, während Tenerife mit einem nagenden Gefühl der Unzufriedenheit zurückblicken muss. Die Mannschaft ließ einen wichtigen Schritt zur Meisterschaft durch die Finger.
Das Team von Fran Beltrán fand im Schlussabschnitt den Willen zum Ausgleich. Victor Corral, der mit seinem Treffer zum Helden wurde, verkörperte den Kampfgeist der Mannschaft. Sein Tor war mehr als nur ein Punkt – es war ein Symbol für die unbändige Entschlossenheit des Teams.
