Champions league: real droht sperrflut – kompany wehrt sich!
Madrid steht vor einem Dilemma: Vor dem Viertelfinal-Duell gegen den FC Bayern drohen gleich sechs Stars die Gelb-Rote Karte. Vincent Kompany, Coach der Münchner, sieht die Situation jedoch gelassen – und warnt vor taktischen Fouls.

Bayern konzentriert sich auf die eigene stärke
Die Anspannung vor dem Gigantenduell zwischen Real Madrid und dem FC Bayern ist spürbar. Während die Königlichen mit der Aussicht auf zahlreiche Gelb-Sperren für Schlüsselspieler Álvaro Carreras, Dean Huijsen, Aurélien Tchouameni, Jude Bellingham, Vinícius Júnior und Kylian Mbappé hadern, zeigt sich Bayerns Trainer Vincent Kompany unbeeindruckt. „Es kann keine Taktik sein, Gelbe Karten zu provozieren, das passt nicht zu uns“, betonte er vor dem Hinspiel am Dienstag.
Die Situation ist komplex: Dayot Upamecano und Konrad Laimer bei den Bayern sind ebenfalls vorbelastet. Doch Kompany scheint sich auf seine Mannschaft zu verlassen. Sportvorstand Max Eberl ergänzte am Montagnachmittag beim Abflug nach Madrid: „Da muss sich jeder, der vorbelastet ist, im Griff haben.“
Was die Bayern besonders optimistisch stimmt, ist die personelle Komplette. Der gesamte Kader steht zur Verfügung, alle sind fit und einsatzbereit. „Das ist dieses Jahr ganz, ganz wichtig“, unterstreicht Joshua Kimmich, der Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld. Die Bayern wollen die Vergangenheit hinter sich lassen – eine Serie von Niederlagen gegen Real Madrid, die nun mit „schwarzer Bayern-Magie“ durchbrochen werden soll.
Die Frage nach Harry Kane ließ Kompany unbeantwortet. „Deshalb gebe ich keine Antwort“, spielte er auf die anhaltenden Spekulationen um den Stürmer-Star aus. Die Intensität des Spiels wird zweifellos hoch sein, aber die Bayern sind bereit, sich den Herausforderungen zu stellen. Die Emotionen werden das Spiel prägen, so Eberl.
Die Dominanz oder Demontage? Die Antwort wird sich am Dienstag zeigen. Bayerns Manndeckung gegen Real könnte entscheidend sein.
