Champions League: Neue Sender und Millionen für Fußball-Klubs

Neuer sender für die königsklasse

Seit vergangenem Freitag steht fest: Ab 2027/28 gibt es mit Paramount+ einen neuen Sender für die champions league. Die Streaming-Plattform überträgt bis 2030/31 beim Regel-Spieltag dienstags alle Partien der champions league, mittwochs alle bis auf eine. Insgesamt sind es 184 Begegnungen inklusive des Endspiels.

Neue einnahmen für die uefa

Neue einnahmen für die uefa

Die Europapokal-TV-Einnahmen in Deutschland sollen auf über 400 Millionen Euro pro Saison steigen – aus allen drei Wettbewerben. Bislang waren es rund 350 Millionen Euro. Das sorgt dafür, dass die UEFA in den fünf Top-Märkten, neben Deutschland noch England, Spanien, Italien und Frankreich, auf jährlich rund 2,5 Milliarden Euro statt bisher 2,0 kommt.

Veränderungen bei den tv-rechten

Veränderungen bei den tv-rechten

Prime Video zeigt mittwochs jeweils ein Top-Spiel, hat da ein Erstwahlrecht. Bei der Plattform gibt es 19 Partien. Im ZDF laufen mittwochs weiterhin die Zusammenfassungen, aber kein Finale mehr. DAZN verliert die champions league, überträgt stattdessen Europa und Conference League.

Finanzielle auswirkungen für die klubs

Finanzielle auswirkungen für die klubs

Die Top-Klubs bekommen noch einmal deutlich mehr Geld. Für den Letzten 2024/25, Bratislava, ginge es von 22 auf 24,9 Millionen Euro. Bei der Europa League sind es 638 Millionen Euro pro Saison (bisher: 565 Millionen), bei der Conference League 322,5 Millionen (285 Millionen).

Zusammenfassung der Änderungen

  • Neuer Sender Paramount+ für die champions league ab 2027/28
  • Erhöhung der TV-Einnahmen für die UEFA auf 2,5 Milliarden Euro pro Jahr
  • Veränderungen bei den TV-Rechten: Prime Video, ZDF und DAZN
  • Erhöhung der Einnahmen für die Top-Klubs

Zukunftsaussichten

Die UEFA ist auf bestem Wege, ihr Einnahmeziel von fünf Milliarden Euro pro Saison aus TV-Rechten und Sponsoren zu erreichen. Für die Saison 2027/28 bedeutet das: Sieger Paris Saint-Germain bekäme 19 Millionen mehr, also 163,5 statt 144,5 Millionen. Beim Finalisten Inter Mailand ginge es von 136,5 auf 154,5 Millionen. Die Bayern hätten statt 106 dann 120 Millionen, Dortmund statt 102 dann 115,5 Millionen.