Champions league: bayern bangt nach handspiel-debatte!
München tobte! Im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain kam es zu einer Szene, die die Gemüter auf beiden Seiten zum Kochen brachte. Ein vermeintliches Handspiel, das der Schiedsrichter nicht ahndete, lässt den FC Bayern nun um den Einzug ins Finale zittern.

Die strittige szene im detail
In der 31. Minute des Spiels, bei dem die Bayern bereits mit 0:1 in Rückstand lagen, passierte es: Vitinha schlug einen Befreiungsschlag für Paris, der Ball traf João Neves von PSG an der Hand. Der Münchner Anhang forderte vehement einen Elfmeter, doch Schiedsrichter João Pinheiro, nach Beratung mit dem Video-Schiedsrichter, entschied zum Entsetzen der Bayern auf Spiel fortsetzen. Die Regel ist klar: Wird ein Spieler bei einem Schuss oder Kopfball eines Mitspielers unabsichtlich am Arm oder der Hand getroffen, liegt kein Handspiel vor. Das gilt aber nicht, wenn der Ball direkt im Tor landet oder der Spieler unmittelbar danach ein Tor erzielt.
Uli Hoeneß ließ seiner Enttäuschung auf der Tribüne freien Lauf, während die gesamte Bank des FC Bayern Sturm lief. Die Bayern reklamierten vehement, was angesichts des Hinspielergebnisses (4:5) und der damit verbundenen Ausscheidung bei einem Elfmeter mehr als verständlich war. Die Situation war angespannt, die Atmosphäre elektrisch.
Das International Football Association Board (IFAB) hat hier eindeutige Richtlinien vorgegeben, die dem Schiedsrichter Handlungsspielraum lassen. Dennoch bleibt der Beigeschmack einer verpassten Chance für die Bayern bestehen. Die Frage, ob der Ball tatsächlich absichtlich von Neves' Hand abgelenkt wurde, wird nun heiß diskutiert.
Ein Blick auf die Zahlen:Nach dem Hinspielergebnis stand es 4:5 für Paris Saint-Germain. Ein Elfmeter hätte die Chance auf eine Verlängerung und möglicherweise den Einzug ins Finale für den FC Bayern eröffnet. Ob diese Chance durch die strittige Entscheidung vergeben wurde, wird die Sportwelt noch lange beschäftigen.
