Cerezo reagiert gelassen auf pérez' wortwahl – atlético blickt nach vorne
Madrid – Während sich Real Madrids Präsident Florentino Pérez in einer hitzigen Pressekonferenz mit scharfen Worten äußerte und auch Atlético de Madrid ins Visier nahm, zeigte sich Enrique Cerezo, sein Pendant vom Stadtrivalen, unbeeindruckt und konzentriert auf die Aufgaben seines Teams. Ein klares Signal des ruhigen Selbstvertrauens inmitten des medialen Sturms.
Die reaktion des atlético-bosses: keine provokationen
Nach seiner Rückkehr aus Mexiko gestand Cerezo gegenüber laSexta, dass er sich nicht weiter mit den Äußerungen von Pérez auseinandersetzen werde. „Ich weiß nicht, was er gesagt hat“, erklärte er kurz und bündig, womit er deutlich machte, dass er sich nicht auf einen öffentlichen Schlagabtausch einlassen möchte. Stattdessen betonte er die Zufriedenheit im Verein und den Fokus auf die kommende Saison: „Wir wollen uns verbessern, das ist unser Ziel.“
Die Distanz zu Pérez’ aggressivem Tonfall war damit offensichtlich. Cerezo scheint entschlossen, sich nicht von den Turbulenzen beim weißen Ballett ablenken zu lassen. Die Konzentration liegt klar auf der eigenen Leistung und den sportlichen Zielen.

Eine saison mit stolz: finale und champions league
Trotzdem ist es wichtig, die Leistungen der vergangenen Saison anzuerkennen. Cerezo hob den erreichten Copa del Rey-Final, die Halbfinalteilnahme in der Champions League und die voraussichtliche Qualifikation für die nächste Saison hervor. „Wir haben eine sehr gute Saison gespielt“, so der Atlético-Boss. „Wir waren im Finale des Copa del Rey, in der Champions League Halbfinale und werden wahrscheinlich Dritter oder Vierter in der Liga werden.“

Blick nach vorn: ambitionen für die nächste saison
Der Blick ist jedoch fest auf die kommende Spielzeit gerichtet. Cerezo äußerte den Wunsch, die nächste Saison mit Ambitionen anzugehen und erneut das Glück zu haben, in wichtige Endspiele zu gelangen. „Wir wollen eine gute Saison spielen und wieder das Glück haben, wie in dieser Saison, in die Finals zu kommen. Und sie zu gewinnen“, schloss er, womit er verdeutlichte, dass Atlético weiterhin seinen eigenen Weg geht, ohne sich von äußeren Provokationen beeinflussen zu lassen. Die Reden von Pérez werden in der Metropole offenbar ignoriert.
