Cerezo feuert atlético-gerüchte aus: „julian hat vertrag!

Madrid – Die Transfergerüchte um Julian Álvarez und Atlético Madrid nehmen kein Ende. Doch um es gleich vorwegzunehmen: Enrique Cerezo, der Präsident des Vereins, hat in den Katakomben des Estadio Metropolitano mit deutlichen Worten klargestellt, dass Álvarez’ Zukunft weiterhin in Rot und Weiß liegt – zumindest vertraglich.

Var-fehler und griezmann-abschied: cerezo nimmt stellung

Var-fehler und griezmann-abschied: cerezo nimmt stellung

Im Vorfeld eines üblichen Abendessens mit Vertretern des FC Barcelona ließ Cerezo die Medien nicht lange warten, bevor er auf brisante Fragen antwortete. Zunächst die umstrittene Rote Karte für Almada: „Es ist schön, dass sie sagen, der VAR habe sich geirrt, aber was haben wir davon?“, entgegnete Cerezo mit einem Augenzwinkern, während er gleichzeitig betonte, dass er sich von Antoine Griezmann bei dessen Vertragsende verabschieden werde. Ein klares Signal an die Fans, dass man sich von alten Zeiten trennt, um Platz für Neues zu schaffen. Die Entscheidung sei getroffen, die Zukunft sei ungewiss.

Doch das eigentliche Augenmerk galt natürlich dem jungen argentinischen Stürmer. Die spanische Presse, insbesondere die aus Barcelona, hatte in den letzten Tagen immer wieder Gerüchte über ein mögliches Wechselspiel zu den Katalanen verbreitet. Cerezo konterte mit einem lakonischen, aber unmissverständlichen Statement: „Können Sie mir garantieren, dass Sie nicht in diesem Jahr sterben werden? Julian hat einen Vertrag. Und er hat noch viele Jahre Vertrag bei Atlético.“ Ein Satz, der mehr als tausend Worte sagt und die Hoffnungen der Barcelona-Anhänger im Keim erstickt.

Die Atmosphäre, so Cerezo, sei „sehr gut“ gewesen, was auf eine entspannte Stimmung zwischen den Delegationen hindeutet. Doch hinter der freundlichen Fassade brodelten die Spekulationen weiter. Ob die Worte des Präsidenten wirklich das letzte Wort sind, bleibt abzuwarten. Denn im Fußballgeschäft kann sich ein Vertrag über Nacht ändern – das weiß man in Madrid nur zu gut. Die klare Botschaft an die Konkurrenz: Atlético lässt seinen Star nicht ziehen. Nicht jetzt.