Celta vigo: moriba-poker um sommer-transfer?
Vigo bangt – und das nur fünf Tage vor dem Ende des Geschäftsjahres 2025/26. Der Celta Vigo steckt in einer verzwickten Lage undhofft auf einen Verkauf, der die Bücher ausgleicht und dem Verein finanzielle Luft für die Transferperiode im Sommer verschafft. Ein Spieler steht dabei im Fokus aller Überlegungen: IIaix Moriba.

Die moriba-karte: hoffnungsträger oder last im angriff?
Die Verantwortlichen des Celta sehen in Moriba den idealen Kandidaten für einen Verkauf. Es gibt durchaus Interessenten, und ein möglicher Nachfolger wäre ebenfalls zu finden. Doch der Preis spielt eine entscheidende Rolle. Der Verein schätzt seinen Marktwert auf rund 20 Millionen Euro – ein Betrag, der deutlich über den 16 Millionen Euro liegt, die für eine sofortige Bilanzbereinigung notwendig wären. Ein Verkauf unter diesen Bedingungen ist unwahrscheinlich.
Ein Verzicht auf den Transfer würde zwar keine Katastrophe bedeuten, doch es würde die ohnehin angespannte finanzielle Situation weiter verschärfen und die Möglichkeiten für die anstehenden, geschätzten fünf Neuzugänge drastisch reduzieren. Neben den sportlichen Aspekten – die Mannschaft muss verstärkt werden – muss der Verein auch fünf Spielern, die nach ihren Leihen zurückkehren, wieder eine Rolle zuweisen und zudem einigen Akteuren den Abgang bescheinigen, die in dieser Saison kaum zum Einsatz kamen. Die Priorität liegt klar auf der Kaderoptimierung.
Moribas Leistungensprechen für sich: In zwei Saisons trug er in 83 Spielen zum Erfolg des Celta bei, erzielte dabei drei Tore und bereitete sechs weitere vor. Er ist ein Schlüsselspieler, dessen Verkauf den Sommer-Transfermarkt maßgeblich beeinflussen könnte. Die Frage ist, ob der Verein bereit ist, auf ihn zu verzichten, um die kurzfristigen finanziellen Ziele zu erreichen.
Aber es gibt einen Detail, das übersehen werden sollte: Die Konkurrenz um Moriba ist groß, und sein Vertrag läuft noch bis 2027. Das bedeutet, dass der Celta eine starke Verhandlungsposition hat. Er könnte also nicht nur finanzielle Probleme lösen, sondern auch einen ordentlichen Gewinn für den Verein generieren. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Verantwortlichen den Mut haben, diese Chance zu nutzen.
