Celestini kehrt zurück: getafe träumt von legendenstatus
Ein kurzes Intermezzo in Moskau, und schon winkt Fabio Celestini eine neue Herausforderung – in Spanien! Nach nur wenigen Monaten beim ZSKA Moskau steht der Schweizer Coach vor einer überraschenden Rückkehr zu Getafe CF, wo er zwischen 2005 und 2010 eine legendäre Rolle spielte.
Die finanzielle realität zwingt getafe zu einer umstrukturierung
Die Gerüchte um Celestinis mögliche Rückkehr sind in Madrid bereits heiß diskutiert. José Bordalas, der Getafe in den vergangenen vier Jahren zu einem respektablen Höhenflug geführt hat, muss das Team verlassen. Allerdings liegt die Ursache nicht in sportlichen Misserfolgen, sondern in den strengen Gehaltsobergrenzen der spanischen Liga. Viele Vereine kämpfen regelmäßig damit, ihre Spieler zu melden – eine bittere Realität, die nun zu einem Umbruch zwingt.
Doch Celestini könnte die Antwort auf Getafes Probleme sein. Der 50-jährige Schweizer genießt bei den „Azulones“ einen nahezu mythischen Status. Seine Leistungen im Mittelfeld waren prägend für eine der erfolgreichsten Epochen des Vereins, inklusive der unvergesslichen UEFA-Cup-Nächte gegen den FC Bayern München. Die Erinnerungen an seine Zeit in Getafe sind noch lebendig – und Präsident Ángel Torres scheint bereit zu sein, auf seine Erfahrung zu setzen.
Die ersten Gespräche zwischen der Vereinsführung und Celestinis Beratern sollen bereits stattgefunden haben. Veljko Paunovic wird zwar auch als ernsthafter Kandidat gehandelt, doch Celestini scheint die Nase vorn zu haben. Für ihn wäre es die Rückkehr in eine der Top-5-Ligen Europas, für Getafe die Hoffnung auf Stabilität und Identifikation – trotz der finanziellen Zwänge. Die Verpflichtung eines Spielers mit seiner Erfahrung und Verbundenheit zum Verein könnte genau das sein, was das Team braucht, um sich in der Liga zu behaupten und neue Erfolge zu feiern. Die Fans träumen bereits von einer Wiederholung der glorreichen Zeiten – und Celestini könnte der Schlüssel dazu sein.
Seine Trainerlaufbahn führte ihn nach seinem Engagement bei Getafe zunächst in die Super League, wo er unter anderem den FC Basel und den FC Luzern betreute. Dieses breite Erfahrungsspektrum gepaart mit seiner tiefen Kenntnis der LaLiga machen ihn zu einem idealen Kandidaten.

Die rückkehr des azulones-helden
Es bleibt abzuwarten, ob die Verpflichtung tatsächlich zustande kommt. Doch eines ist sicher: Die Möglichkeit, einen Spieler, der in Getafe zu einer Legende wurde, zurückzuholen, ist ein Signal an die Fans und ein Zeichen des Optimismus für die Zukunft. Die nächste Saison könnte in Getafe mit einem neuen Kapitel beginnen – geschrieben von einem alten Helden.
