Carlsen-skandal in grenke: selfie, beschwerde und social-media-wut
Ein ungewöhnlicher Vorfall hat für Aufsehen bei den Grenke Chess Classic in Karlsruhe gesorgt: Weltmeister Magnus Carlsen, eine Schachlegende, geriet nach einem vermeintlich harmlosen Selfie mit seiner Gegnerin in einen Eklat. Die Situation, die sich vor Beginn der Partie zwischen Carlsen und der kasachischen Spielerin Alua Nurman zutrug, löste eine Welle der Kritik in den sozialen Medien aus.

Der selfie-bedingte disput
Die 18-jährige Nurman bat Carlsen um ein Foto, woraufhin der Norweger lächelnd zusagte. Doch unmittelbar danach alarmierte Carlsen den Schiedsrichter, was zur Beschlagnahmung von Nurmans Smartphone führte. Die FIDE-Regeln verbieten elektronische Geräte während der Partien, um jeglichen Anschein von Betrug auszuschließen. Hätte Nurman die Partie gewonnen, während sich ihr Telefon im Spielraum befunden hätte, wäre sie vom Turnier ausgeschlossen worden. Ein Szenario, das glücklicherweise nicht eintrat.
Die Reaktion von Nurman, die als Nummer zwei der kasachischen Damenrangliste geführt wird, fiel überraschend gelassen aus: Sie bezeichnete die Situation als
