Carlsen-eklat in grenke: schach-superstar schickt selfie und meldet gegnerin!
Ein ungewöhnlicher Vorfall hat das Grenke Chess Classic in Karlsruhe überschattet: Magnus Carlsen, der amtierende Schachweltmeister, veröffentlichte ein Selfie mit seiner Gegnerin, Alua Nurman, und veranlasste kurz darauf deren Disqualifikation – zumindest theoretisch. Der Schachweltverband FIDE steht vor einem ungewöhnlichen Fall, der die Frage aufwirft, wie weit das Fairplay im Schach gehen darf.

Die eskalation vor dem spielbeginn
Die junge kasachische Schachspielerin Alua Nurman (18) nutzte die Gelegenheit, sich vor ihrer Partie gegen Carlsen ein Foto mit dem Superstar schnappen zu lassen. Carlsen willigte ein und zeigte sich sogar lächelnd. Doch was folgte, war alles andere als sportlich: Der Norweger informierte umgehend den Schiedsrichter und forderte die Beschlagnahmung von Nurmans Handy. Laut FIDE-Regeln ist dies bei Verdacht auf Betrug während eines Spiels zulässig.
Ein regelkonformes Vorgehen mit fragwürdiger Geste: Nurman übergab ihr Gerät ohne Widerrede. Die Gerätebeschlagnahmung ist Standard, sollte man während einer Partie elektronische Hilfsmittel einsetzen, droht eine Disqualifikation. Die Situation hätte in diesem Fall aber keine Konsequenzen gehabt, da Nurman die Partie nicht gewann.
