Carl zeiss jena zittert vor zwickau: uluc' stuhl wackelt lautstark

Der FCC hatte sich auf Schützenhilfe gegen Zwickau vorbereitet – doch nun schießt der Klub sich selbst ins Bein. Noch vor dem Nachholspiel sickerte durch: Trainer Volkan Uluc soll nach dem Landespokalfinale am 23. Mai gehen, obwohl sein Vertrag eigentlich bis Sommer 2027 läuft.

Warum die geschäftsführung uluc loswerden will

Der Streit kocht seit Wochen. Uluc pocht auf schnelle Verstärkungen für den Angriff auf die Dritte Liga. Die Bosse dagegen wollen den Kader mit Eigenbausteinen füttern und die Gehaltsmasse drosseln. Zwischen beiden Lagern verhärteten sich die Fronten, bis die „Bild“ das Leck setzte und die Bombe platzte.

Der Zeitpunkt ist perfides: Jena liegt nur zehn Punkte hinter Spitzenreiter Lok Leipzig und könnte mit einem Sieg gegen Zwickau noch einmal richtig Druck machen. Stattdessen rattern jetzt die Köpfe – bei Spielern, Fans und Sponsoren.

Was das finale gegen meuselwitz bedeutet

Was das finale gegen meuselwitz bedeutet

Für Uluc wird das Pokalfinale gegen den ZFC Meuselwitz zur Rutschbahn. Gewinnt er, feiert der Klub den zweiten Titel binnen drei Jahren. Verliert er, droht eine saure Abreise und die Frage, ob die Saison trotz Tabellenplatz drei als Misserfolg gilt. Die Antwort liegt im Quadrat: Die Geschäftsführung hat offenbar schon intern entschieden, dass sie ohne Uluc planen will.

Die Fans reagierten mit Spott und Wut. „Wir wollen kein Sparprojekt, wir wollen Aufstieg“, stand auf einem Banner beim Abschlusstraining. Die Spieler wirkten angespannt, Uluc selbst wich Reportern aus. Nur ein Satz blieb hängen: „Ich bin bereit, aber ich kämpfe allein.“

Ein Sieg gegen Zwickau würde die Debatte kurzfristig beruhigen. Doch das Pulverfass ist gezündet. Selbst wenn der FCC noch einrollt – die Risse in der Fassade bleiben sichtbar. Und Uluc? Für ihn beginnt die Zitterpartie schon heute Abend.