Cannavaro schickt usbeken in azteken-gefecht gegen diaz-kolumbien
Der letzte Akkord der Gruppe K wird im Estadio Azteca erklungen. Um 03:19 Uhr Ortszeit trifft Usbekistan – ein Team ohne jede WM-Vergangenheit – auf eine kolumbianische Mannschaft, die seit acht Jahren auf den großen Auftritt wartet.
Erstes duell, aber keine unerfahrenheit
Fabio Cannavaro stellt seine Weißen Wölfe in einer 3-4-2-1-Formation auf. Khusanov, Innenverteidiger bei Manchester City, organisiert die Hintermannschaft, während Shomurodov – bekannt aus Serie-A-Zeiten bei Roma und Genoa – die Spitze bildet. Der italienische Coach nutzt die 3-4-2-1-Variante nicht zum ersten Mal; siehe dazu die erfolgreiche Qualifikation gegen Südkorea im Play-off.
Kolumbiens Trainer Nestor Lorenzo antwortet mit einem klassischen 4-2-3-1. Luis Diaz zieht über links, James Rodriguez agiert als zehner. Ein letztes WM-Turnier für den Kreativspieler? Das Gerücht ging in Barranquilla bereits durch Medienkanäle. Suarez von Sporting Lissabon sorgt vorne für Abschluss.

Die zahlen hinter dem spiel
Die Qualifikation verrät viel: Kolumbien holte 28 Punkte aus 18 Spielen – 7 Siege, 7 Remis, 4 Niederlagen. Die Zahlen klingen nicht spektakulär, doch die Leistungskurve zeigt seit Juni 2023 nur einen einzigen Stolperer gegen Uruguay. Usbekistan hingegen schaffte das, was 2006 und 2014 knapp misslang: die erste Endrundenteilnahme.
Anthony Taylor aus England pfeift. Sein Assistent Beswick lief 2022 noch Champions-League-Finale. Der Kroate Bebek sitzt am VAR – ein Trio, das für klare Linien steht.
Warum das spiel heute zählt
Wer punktet, nimmt Fahrt auf. Die Gruppe K ist offen wie nie. Mexiko und England hatten gestern nur remis gespielt, jetzt liegen sechs Punkte im Azteken-Stadion bereit.
