Camolese über d'aversa beim fc turin: einheit und mut gefordert

Ein treuer zeuge des toro-schicksals meldet sich zu wort

Es gibt Plätze im Stadio Olimpico Grande Torino, die niemals leer bleiben. Einer davon gehört Giancarlo Camolese – einem Mann, der dem Granata-Klub sein Leben gewidmet hat. Auch heute noch, obwohl ihn seine Aufgaben beim Verband der Fußballtrainer und sein Amt als Verbandsbeirat oft weit von Turin wegführen, lässt er kein Heimspiel aus. Es ist eine Frage des Herzens, der DNA, der Wurzeln. Und genau deshalb trägt seine Stimme in diesen turbulenten Zeiten besonderes Gewicht.

Baroni geht – ein trainer, der alles gegeben hat

Baroni geht – ein trainer, der alles gegeben hat

Der Trainerwechsel beim FC Turin war unvermeidlich. Marco Baroni musste gehen, Roberto D'Aversa kam. Camolese findet dafür klare Worte: „Die Trainer, die in den letzten Jahren zum Toro gekommen sind, waren allesamt gute Trainer. Das gilt auch für Marco Baroni. Das Problem ist, dass manche Saisons einfach nicht so laufen, wie man es sich wünscht – und dann, wie so oft im Fußball, muss der Trainer bezahlen.