Bvb-bosse zeigen frust: kovac-verlängerung im visier!

Dortmund – Die Gesichter sagten mehr als tausend Worte: Nach dem enttäuschenden 0:1 in Mönchengladbach zeigten die Verantwortlichen des BVB deutliche Anzeichen von Unzufriedenheit. Matthias Sammer, Lars Ricken und Carsten Cramer wirkten alles andere als zufrieden – ein klares Signal angesichts der schwachen Leistung der Mannschaft.

Kovac fest im blick: dortmund plant gespräche

Kovac fest im blick: dortmund plant gespräche

Die Schwarz-Gelben haben in Niko Kovac einen Hoffnungsträger gefunden. Trotz des späten Rückschlags in Gladbach, wo Tabakovic den Siegtreffer für die Gastgeber markierte und gleichzeitig den Klassenerhalt sicherstellte, scheint die langfristige Zusammenarbeit mit dem Kroaten fest eingeplant zu sein. Nach BILD-Informationen sollen bereits im Sommer Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung geführt werden. Kovacs aktueller Kontrakt läuft eigentlich erst im Sommer 2027 aus, doch der BVB will offenbar nicht riskieren, in eine neue Saison mit einem auslaufenden Vertrag zu gehen – eine Strategie, die in der Vergangenheit stets verfolgt wurde.

Die Verantwortlichen wollen es anders: Dortmund hat in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass man frühzeitig handelt, um die eigene Planungssicherheit zu gewährleisten. So wurde Kovacs Vertrag bereits im August 2026 vorzeitig um ein Jahr verlängert. Die jetzige Verlängerung soll mindestens bis 2028 gehen, wobei die Gespräche in Ruhe im Laufe des Sommers geführt werden sollen.

Die Leistung der Mannschaft in Gladbach ließ jedoch zu wünschen übrig. Stürmer Serhou Guirassy erhielt eine BILD-Note von 6 und war nur einer von vielen, die nicht überzeugten. Doch trotz der aktuell erschwerten Champions-League-Qualifikation und der kaum gefährdeten Vizemeisterschaft zeigt sich der BVB weiterhin zuversichtlich, dass Kovac das Team in die richtige Richtung lenken kann. Sportdirektor Ole Book betonte nach dem Spiel das Vertrauen in den Trainer und wies darauf hin, dass dies auch vor dem Spiel bereits geäußert wurde.

England-Interesse war da: Interessant ist auch, dass Kovac in der vergangenen Saison intensiv von Klubs wie Chelsea, Tottenham und Manchester United ins Visier genommen wurde. ManUnited soll sogar konkrete Gespräche geführt haben. Doch der BVB darf sich auf unkomplizierte Verhandlungen und eine schnelle Zusage des Trainers freuen. Kovac selbst scheint ebenfalls an einer Fortsetzung seines Projekts in Dortmund interessiert zu sein.

Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um die Zukunft von Niko Kovac beim BVB zu sichern und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. Die Zeichen stehen gut, dass die Schwarz-Gelben ihren Trainer langfristig an sich binden können – ein wichtiger Schritt, um die Konkurrenz zu übertrumpfen und in der Bundesliga wieder an die Spitze zu fahren.