Bvb-angriff in der krise: asllani als guirassy-ersatz im visier?
Borussia Dortmund steht vor einer wichtigen Personalentscheidung im Angriff. Serhou Guirassy könnte bereits im Sommer die Westfalen verlassen, und die Suche nach einem geeigneten Ersatz läuft auf Hochtouren. Ein Name kristallisiert sich dabei immer stärker heraus: Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim.
Die guirassy-lücke: ein strategisches problem für dortmund
Die Gerüchte um einen Abschied Guirassy’s sind kein Geheimnis mehr. Laut BILD-Informationen hat der Stürmer intern bereits angedeutet, dass er eine Veränderung anstrebt, sollte ein attraktives Angebot eingehen. Obwohl sein Vertrag noch bis 2028 läuft, deutet alles darauf hin, dass der BVB sich auf einen möglichen Abgang einstellen muss. Das bedeutet für die Dortmunder Verantwortlichen: Schnell handeln und einen adäquaten Ersatz finden – und das zu einem vernünftigen Preis.
Die Suche scheint sich nun auf Fisnik Asllani (23) zu konzentrieren. Der Hoffenheimer Angreifer hat in dieser Saison eindrucksvoll bewiesen, was er kann: neun Tore und sieben Vorlagen in 27 Spielen. Seine Physis mit 1,91 Metern entspricht ebenfalls dem, was der BVB sucht. Die Tatsache, dass Asllani in Hoffenheim glücklich ist und auch einen Verbleib in Betracht zieht, macht die Aufgabe für Dortmund nicht einfacher.

Die ausstiegsklausel: ein schlüssel zum transfer
Ein entscheidender Faktor im Werben um Asllani ist seine Ausstiegsklausel. Für Vereine mit Champions-League-Teilnahme in den vergangenen drei Jahren liegt sie bei 30 Millionen Euro, für alle anderen bei rund 25 Millionen Euro. Im Vergleich zu den aktuellen Marktpreisen für Top-Stürmer erscheint dies durchaus machbar für den BVB, aber die Konkurrenz schläft nicht.
Chelsea und Tottenham aus der Premier League zeigen ebenfalls großes Interesse an Asllani. Dortmund muss sich also nicht nur mit finanziellen, sondern auch mit sportlichen Argumenten gegen die schärfsten Ligen der Welt behaupten. Die Verhandlungen werden also alles andere als einfach werden. Neben Asllani beobachten die BVB-Verantwortlichen auch die Situation von Nick Woltemade, doch dieser scheint seinen Fokus aktuell voll auf Newcastle United und die bevorstehende Weltmeisterschaft zu legen.
Die Entscheidung, wen Dortmund im Sommer als neuen Stürmer präsentiert, wird entscheidend für den weiteren Verlauf der Saison sein. Ob Asllani tatsächlich in Schwarz und Gelb landet, hängt von vielen Faktoren ab – und die Zeit drängt. Der BVB muss jetzt zeigen, ob er bereit ist, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten.
