Brighton schickt liverpool in die krise – champions-league-platz rutscht weg
Der Traum von der Champions League wird für den FC Liverpool zum Albtraum. Am 31. Spieltag verlor das Team von Arne Slot bei Brighton & Hove Albion mit 1:2 und kassierte damit die zehnte Pleite der Saison. Die Königsblauen rutschen auf Platz fünf – und könnten noch tiefer fallen.
Danny welbeck demontiert die reds
Der 35-jährige Danny Welbeck zeigte der jungen Liverpool-Abwehr, wie man Tore schießt: früh reagierte er nach einem verlorenen Zweikampf von Ibrahima Konaté, spitzelte den Ball an Mamardaschwili vorbei. Nach der Pause köpfte er nach einem Standard erneut ein. Dazwischen traf Milos Kerkez nach einem kapitalen Fehler von Lewis Dunk zum zwischenzeitlichen Ausgleich – nur ein Strohfeuer.
Die Statistik wird zum Spiegelbild der Saison: 31 Spiele, 10 Niederlagen, erst 52 Tore. Die Tordifferenz spricht Bände über eine Offensive, die sich selbst auf dem Papier nicht mehr fürchten lässt. Dabei hatte Slot auf seiner Bank mit Florian Wirtz einen der deutschen Shootingstars, doch der blieb wie der Rest der Offensive blass.

Verletzungspech und englische woche
Schon nach acht Minuten musste Ekitiké verletzt raus, Salah fehlt seit Wochen. Die Infirmary ist voll, die Rotation gestrandet. Nächste Herausforderung: Viertelfinale im FA Cup bei Manchester City, drei Tage später Champions-League-Hinspiel in Paris. Ein englischer April wird zum Endspielmarathon – mit Personal, das kaum noch Luft holt.
Die Frage ist nicht mehr, ob Liverpool die Champions League erreicht, sondern: wie tief kann der Fall gehen? Chelsea lauert einen Punkt dahinter, Newcastle und Tottenham haben ein Spiel weniger. Verliert Slot auch in Fulham, winkt der Absturz auf Rang sieben – und das obwohl die Premier League durch den neuen Zusatzplatz fünf Teams in die Königsklasse schicken darf.
Die Anfield-Bosse schweigen bislang zu den Job-Spekulationen. Aber die Uhr tickt lauter als je zuvor. Denn wer zehn Niederlagen kassiert, blickt nicht mehr nach oben, sondern nur noch nach hinten. Und hinten kommt in der Premier League niemand mehr zur Pause.
