Borussia mönchengladbach: vier-millionen-minus – droht ein personeller umbruch?
Dramatik im Borussia-Park: Auch im vergangenen Geschäftsjahr hat Borussia Mönchengladbach einen Verlust verbockt – und das trotz gesteigerter Umsätze. Knapp vier Millionen Euro Minus nach Steuern, so die Bilanz, die Geschäftsführer Stefan Stegemann den Mitgliedern präsentierte. Eine Zahl, die die Fans verunsichert und die Frage aufwirft, wie es weitergehen soll.
Die tv-einnahmen brechen ein – ein albtraum für die fohlen
Während der Umsatz auf solide 189,31 Millionen Euro stieg, lasten die deutlich gesunkenen TV-Einnahmen schwer auf der Borussia. Ein Trend, der sich bereits im Vorjahr andeutete und nun vollends zum Problem wird. Die Nachzahlung von rund 700.000 Euro für vergangene Jahre schlägt zusätzlich zu Buche. Schon 2024 hatte der Verein einen Verlust von 2,5 Millionen Euro verzeichnet, nun ist die Situation noch kritischer.
Die Zahlen präsentieren ein düsteres Bild, insbesondere angesichts der ambitionierten Ziele, die der Verein verfolgt. Sportchef Rouven Schröder steht nun vor der Herausforderung, die Personalkosten weiter zu senken – um knapp vier Millionen Euro wurden sie im Vergleich zum Vorjahr bereits reduziert. Ob das ausreicht, um die roten Zahlen künftig abzuwenden, bleibt abzuwarten.

Mehr als nur zahlen: die stimmung im verein
Die Jahreshauptversammlung offenbarte auch, dass die Lizenz für die kommende Saison ohne Bedingungen erteilt wurde. Ein Teuerungspunkt, der die finanzielle Stabilität des Vereins unterstreicht. Doch die sportlichen Herausforderungen sind ebenso groß. Die Tatsache, dass die Mannschaft in der letzten Saison nicht über die europäischen Ränge hinaus kam, hat die Einnahmen zusätzlich belastet.
Die Fohlen stehen vor einem Wendepunkt. Die kommenden Transferfenster werden entscheidend sein. Werden die Verantwortlichen es schaffen, das Team sportlich zu verstärken, ohne dabei die finanzielle Stabilität des Vereins aufs Spiel zu setzen? Die Fans blicken gespannt – und mit leiser Sorge – auf die Zukunft.
