Bolivien und jamaika kratzen an der wm 2026 – becker und pherai fliegen raus

Ein Elfmeter, ein Patzer, zwei Träume zerplatzt. Bolivien und Jamaika stehen vor dem Einzug in die WM 2026, während Sheraldo Becker und Immanuel Pherai mit Suriname die Heimreise antreten müssen. Das interkontinentale Play-off in Mexiko liefert bereits vor dem Finale die erste große Kalte Dusche für die Bundesliga.

Monterrey zeigt keine gnade

Suriname ging durch Liam van Gelderen in Führung, doch die Antwort folgte auf dem Fuße. Moises Paniagua, erst 18, schoss Bolivien wieder heran. Und dann der Moment, der alles entschied: Juan Godoy wurde im Strafraum zu Fall gebracht, Miguelito trat an – und verwandelte sicher. 2:1, Ende, Aus für Suriname.

Becker, der Mainzer Flügelstürmer, kam in der Nachspielzeit noch aufs Feld, konnte aber nichts mehr retten. Pherai, zuletzt auf der Bank von Elversberg, blieb ohne Einsatz. Beide müssen nun zusehen, wie andere ihren Traum leben.

Jamaika profitiert vom torwart-patzer

Jamaika profitiert vom torwart-patzer

In Guadalajara ging es weniger spektakulär, aber nicht weniger effektiv zu. Rocky Nyikeine ließ einen Freistoß nach voren prallen, Bailey Cadamarteri stand goldrichtig und netzte zum 1:0. Leon Bailey, früher bei Bayer Leverkusen, kam in der 68. Minute und brachte frischen Wind, doch das Spiel war längst entschieden.

Nun steht Jamaika vor dem Endspiel gegen die DR Kongo. Bolivien trifft auf den Irak. Die Sieger sind nicht nur dabei – sie landen in Top-Gruppen mit Frankreich, Portugal, Norwegen. Das ist kein Los, das man verschenkt.

Die Cifra, die alles sagt: Miguelito traf in 13 WM-Quali-Spielen achtmal. Bolivien hat einen neuen Helden – und Becker sowie Pherai haben den nächsten Flug gebucht.