Boey-poker: bayern bangt auf schnellen verkauf!

München fiebert. Der FC Bayern München hat ein Problem mit Sacha Boey. Der Rechtsverteidiger, ausgeliehen von Galatasaray Istanbul, scheint bei den Münchnern keine Zukunft zu haben. Doch die Suche nach einem Abnehmer gestaltet sich schwieriger als erwartet – und die Zeit läuft davon.

Türkischer konkurrent macht bayern das leben schwer

Türkischer konkurrent macht bayern das leben schwer

Die Situation ist delikat. Bayern hatte für Boey vor einem Jahr 30 Millionen Euro Ablöse investiert. Nun könnte es kompliziert werden, den Franzosen loszuwerden. Galatasaray, so berichtet „Sabah Spor“, interessiert sich verstärkt für Zeki Celik, einen Rechtsverteidiger, der bei AS Rom nur noch bis Ende Juni Vertrag hat. Das bedeutet: Celik könnte ablösefrei nach Istanbul wechseln – ein verlockendes Angebot für Gala, das den Druck auf Bayern erhöht.

15 Millionen Euro – Bayerns Schmerzgrenze. Bayern-Insider Julian Agardi machte im BILD-Podcast deutlich: Die Münchner wollen Boey nicht unter Wert abgeben. Die Kaufoption, die Galatasaray besitzt, liegt bei 15 Millionen Euro. Und genau dieser Preis scheint aktuell ein Dealbreaker zu sein. Die Türken suchen offenbar nach einer günstigeren Alternative in Person von Celik.

Die Personalie Celik bringt auch einen weiteren Vorteil für Galatasaray mit sich. Der 29-Jährige ist türkischer Nationalspieler, bestritt bereits 59 Länderspiele und zählt zum vorläufigen WM-Kader. Sein Einsatz würde Gala zudem helfen, die komplizierten Registrierungsregeln der Süper Lig einzuhalten, da Teams nur maximal 14 ausländische Spieler melden dürfen. Ein strategischer Schachzug, der Bayern das Leben weiter erschwert.

Konrad Laimer und Josip Stanisic sind auf der Rechtsverteidigerposition bereits fest eingeplant. Für die kommende Saison plant der Rekordmeister offenbar ohne Boey. Die Zeichen stehen klar auf Abgang. Ob Bayern seine Schmerzgrenze senken wird, um den Franzosen doch noch loszuwerden, bleibt abzuwarten. Denn je länger die Suche dauert, desto größer die Gefahr, dass Boey zurück nach München muss – und Bayern am Ende mit einem teuren Fehleinkauf dasteht.