Biniam girmay triumphiert bei der clasica almeria – perfekter start für nsn
Girmay sichert sich den sieg in roquetas de mar
Biniam Girmay (NSN) hat die 39. Clasica de Almeria (1.Pro) gewonnen. Nach 189,7 Kilometern von Puebla de Vicar nach Roquetas de Mar sprintete der Eritreer zu seinem 18. Profisieg. Das neu formierte NSN-Sprintteam zeigte eine beeindruckende Leistung und bereitete den Weg für Girmays Erfolg. Der Sieg ist ein wichtiger Erfolg für Girmay und sein Team, insbesondere nach dem erfolgreichen Start in die Saison bei der Volta Comunitat Valenciana.

Spannender sprintfinish
Milan Fretin (Cofidis), der Titelverteidiger, wurde Zweiter, knapp geschlagen von Girmay. Matteo Moschetti (Pinarello – Q36.5) komplettierte das Podium. Der Niederländer Dylan Groenewegen (Unibet – Rose Rockets) belegte den vierten Platz, während Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) als bester deutscher Fahrer Fünfter wurde. Pascal Ackermann (Jayco – AlUla) landete auf Platz acht.
Girmays dank an das team
„Ehrlich gesagt, haben wir heute vom Start bis ins Ziel einen unglaublich guten Job gemacht“, sagte Girmay im Ziel. „Deshalb bin ich zu diesem Team gekommen. Ich habe hier perfekte Jungs gefunden und möchte mich bei allen bedanken.“ Er betonte die Bedeutung des Teamworks und die Motivation für die kommenden Rennen.
Rennverlauf: ausreißergruppe und tempoarbeit
Im ersten, hügeligen Teil des Rennens setzte sich eine fünfköpfige Spitzengruppe ab, die sich einen Vorsprung von rund sechs Minuten erarbeitete. Unter dem Druck der Sprinterteams schrumpfte dieser Vorsprung jedoch auf etwa eine Minute, bevor die Ausreißer rund 25 Kilometer vor dem Ziel gestellt wurden. Anschließend kontrollierten die Sprinterteams das Tempo, wobei NSN und Jayco – AlUla eine führende Rolle spielten.
Mehrere stürze prägen das rennen
Das Rennen wurde durch mehrere Stürze im Feld beeinträchtigt, darunter ein Sturz, bei dem Valentin Ferron (Cofidis) zu Boden ging, aber trotz Verletzungen weiterfahren konnte. Weitere Stürze sorgten für Verwirrung und Spannung auf den letzten Kilometern.
Perfektes teamwork für den sieg
Auf der letzten Runde formierten sich NSN, Lotto und Cofidis an der Spitze, gefolgt von Pinarello, Tudor und Unibet. Kurz vor der letzten Kurve übernahm NSN mit drei Helfern und Girmay die Führung. Hugo Hofstetter lancierte Girmay perfekt zum Sieg, der sich souverän vor Fretin, Moschetti und Groenewegen durchsetzte.
Ausblick auf kommende rennen
Girmay und sein Team werden nun ein weiteres Trainingslager absolvieren, bevor sie sich auf das Openings Weekend in Belgien und anschließend auf Paris-Nizza vorbereiten. Der Sieg bei der Clasica Almeria gibt dem Team eine zusätzliche Motivation für die kommenden Herausforderungen.
