Biathlon-frust in mailand: samuelsson wütet über schlechtes material
Biathlon-olympia mailand cortina 2026: samuelsson nach verpasster medaille außer sich
Sebastian Samuelsson, der schwedische Biathlet, zeigte sich nach dem verpassten Podestplatz im Massenstart bei den Olympischen Spielen in Mailand Cortina 2026 äußerst verärgert. Mit einem Rückstand von dreieinhalb Minuten auf den norwegischen Goldmedaillengewinner Johannes Dale-Skjevdal belegte der 28-Jährige lediglich den 18. Platz. Der Schwede machte vor allem seine Skier für das enttäuschende Ergebnis verantwortlich.
Skiprobleme als hauptursache?
"Die Ski waren Mist!", polterte Samuelsson im Interview mit Eurosport. Er deutete an, dass die Vorbereitung der Skier nicht optimal gewesen sei. "Im Sprint war ich gut, im Distanzrennen okay. Heute sind mir die Ski extrem durchgerutscht, sie liefen überhaupt nicht gut.". Samuelsson haderte mit der verpassten Chance, um die Medaillen mitzukämpfen: "Ich bin hierhergekommen, um mit um die Medaillen zu kämpfen. Es ist hart. Ich habe die ganzen Spiele über gekämpft.".

Bestätigung vom trainer
Auch der schwedische Teamtrainer Johannes Lukas bestätigte die Skiprobleme gegenüber Eurosport. "Heute hatten wir nicht das beste Material. Ich habe kurz mit dem Wachsteam gesprochen. Sie sind bereits dabei, das Problem zu lösen und morgen ihr Bestes zu geben", sagte er im Hinblick auf den Massenstart der Frauen. Er versuchte jedoch, die Situation nicht zu überdramatisieren: "Wir hatten Tage, an denen wir gute Zeiten hatten und Medaillen gewonnen haben. Das schafft man nicht mit schlechten Skiern.".

Samuelssons bisherige erfolge
Die Karriere von Sebastian Samuelsson ist beeindruckend. Er stand bereits 47 Mal auf dem Podest in Weltcuprennen. Zu seinen größten Erfolgen zählen Staffel-Gold bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang 2018, sowie Silber in der Verfolgung. 2023 wurde er in Oberhof Weltmeister im Massenstart. Auch in dieser Saison zeigte er starke Leistungen und belegte den dritten Platz im Gesamtweltcup.

Schweden mit gemischtem erfolg
Trotz der Enttäuschung Samuelssons
gab es für Schweden auch Grund zur Freude. Gemeinsam mit Viktor Brandt, Jesper Nelin und Martin Ponsiluoma gewann SamuelssonBronze in der Staffel. Ponsiluoma sicherte dem schwedischen Team zudem überraschend Gold in der Verfolgung. Auch die Frauen-Staffel mit Linn Gestblom, Anna Magnusson, Elvira Öberg und Hanna Öberg erreichte mit Silber eine starke Platzierung.Ausblick auf die kommenden rennen
Die schwedischen Biathleten werden versuchen, aus den Erfahrungen zu lernen und in den kommenden Rennen wieder an ihre Topform anzuknüpfen. Vor allem die Materialvorbereitung wird dabei eine entscheidende Rolle spielen. Die Athleten und das Team werden alles daran setzen, das Maximum aus ihren Möglichkeiten herauszuholen und weitere Medaillen zu gewinnen.
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