Bezzecchi dominiert ersten qualifying in assen!

Überraschung in Assen: Marco Bezzecchi auf seiner Aprilia hat das erste Qualifying zum MotoGP-Grand Prix der Niederlande deutlich dominiert. Der Italiener setzte sich mit einer Rundenzeit von 1:32.311 Minuten vor Francesco Bagnaia (Ducati) und seinem Aprilia-Teamkollegen Jorge Martin durch. Ein starkes Signal vor dem Rennen am Sonntag.

Ducati-team kämpft mit setup-problemen

Während Bezzecchi seine Aprilia perfekt beherrschte, hatte das Ducati-Team offenbar mit einigen Setup-Problemen zu kämpfen. Bagnaia, der amtierende Weltmeister, blieb zwar in Lauerposition, konnte die Lücke zum führenden Bezzecchi aber nicht mehr schließen. Auch sein Teamkollege Fabio Di Giannantonio, der den vierten Platz belegte, wirkte nicht ganz zufrieden mit dem Verhalten seiner Maschine.

Ein Blick auf die Zeiten zeigt deutlich, dass die Aprilia-Maschinen in Assen eine sehr gute Performance zeigen. Die Strecke, bekannt für ihre schnellen Kurven, scheint den Aprilias besonders gut zu liegen. Die Frage ist jetzt, ob Bezzecchi diesen Vorteil auch im Rennen nutzen kann.

Marc marquez mit patzer und ausrutscher

Marc marquez mit patzer und ausrutscher

Für Marc Marquez verlief das Qualifying deutlich weniger erfolgreich. Der Spanier, der in den letzten Rennen in Ungarn und Tschechien noch siegreich war, landete auf dem zehnten Platz. Ein Ausrutscher in der „Esse“, der langsamen Linkskurve vor der Zielgeraden, unterbrach seine Arbeit und verhinderte weitere Verbesserungen. Ein herber Rückschlag im Kampf um die vorderen Positionen.

Pedro Acosta (KTM) konnte sich mit dem elften Platz ebenfalls nicht optimal positionieren. Franco Morbidelli (Ducati) und Enea Bastianini (KTM) folgten auf den Plätzen 14 und 15. Luca Marini hingegen hatte einen schwierigen Tag und beendete das Qualifying auf dem enttäuschenden 18. Platz.

Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Rennen am Sonntag freuen, in dem Bezzecchi versuchen wird, seinen Vorsprung aus dem Qualifying zu bestätigen. Ob Bagnaia und Marquez jedoch zurückschlagen können, bleibt abzuwarten. Die Konkurrenz ist groß, die Entscheidung hängt von den Bedingungen am Renntag und den Reifenstrategien ab.