Beucher rechnet mit paralympics-eröffnung in verona ab
Es sind deutliche Worte, die man von einem Ehrenpräsidenten nicht alle Tage hört. Friedhelm Julius Beucher, langjähriger Chef des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), hat die Eröffnungsfeier der Paralympics in Verona scharf kritisiert – und stellt damit eine unbequeme Frage in den Raum: Was sind Spiele noch wert, wenn die Athleten zur Staffage degradiert werden?

Zwei sportler pro nation – und der rest schaut zu hause zu
Das Amphitheater von Verona ist zweifellos ein beeindruckendes Bauwerk. Aber für eine Eröffnungsfeier, die den Sport und seine Menschen feiern soll, taugt es offenbar herzlich wenig. Aus Platzgründen darf jede Nation lediglich zwei Athleten schicken. Der Rest? Der wird per aufgezeichnetem Video aus den Clustern eingespielt. Beucher, 79 Jahre alt, bringt es auf den Punkt: „Hier geraten die Sportler in eine Alibi-Rolle.
