Betis-duo in marokkos wm-team: rekord für andalusier!
Ein Schock für die Konkurrenz, eine Sensation für Betis Sevilla: Gleich zwei Spieler des Vereins gehören zum vorläufigen Kader Marokkos für die WM in den USA, Mexiko und Kanada. Abde und Amrabat – ihre Nominierung katapultiert den andalusischen Klub in neue Höhen.

Betis stellt wm-rekord auf: sechs spieler für eine weltmeisterschaft
Die Nachricht kam wie ein Blitz: Mohamed Ouahbi, der Trainer der marokkanischen Nationalmannschaft, hat seinen Kader für die anstehende Weltmeisterschaft bekannt gegeben, und darin finden sich gleich zwei Betis-Stars wieder. Abde, der pfeilschnelle Flügelstürmer, und der zentrale Mittelfeldspieler Amrabat gehören zu den 26 Auserwählten, die für Marokko um die Weltmeisterschaft kämpfen werden. Damit stellt Betis einen beispiellosen Rekord auf: Sechs Spieler des Vereins werden bei einer einzigen WM-Endrunde vertreten sein – ein neuer Bestwert für den Verein.
Abde war in dieser Saison ein absoluter Schlüsselspieler für Betis und brillierte mit 15 Toren und 13 Vorlagen. Seine Leistungen trugen maßgeblich dazu bei, dass die Mannschaft eine Rückkehr in die Champions League erreichte. Amrabat hingegen erlebte eine schwierige Saison, die von einer schweren Sprunggelenksverletzung überschattet wurde, die ihn zudem zur Teilnahme an der Afrikameisterschaft verhinderte. Dennoch wurde er von Ouahbi in den Kader berufen, was seine Bedeutung für die Nationalmannschaft unterstreicht. Er spielt bis zum 30. Juni für Betis, bevor seine Zukunft ungewiss bleibt.
Doch Betis ist nicht der einzige Verein, der zahlreiche Spieler zu WM-Einsätzen schickt. Ricardo Rodríguez (Schweiz), Bakambu (Republik Kongo), Cucho Hernández (Kolumbien) und Álvaro Fidalgo (Mexiko) gehören ebenfalls zum erweiterten Kreis der WM-Teilnehmer. Selbst Lo Celso, ein fester Bestandteil der argentinischen Nationalmannschaft, könnte noch hinzukommen und den Rekord weiter auf sieben erhöhen. Die Enttäuschung ist groß bei Antony (Brasilien) und Natan (Brasilien), ebenso wie bei Deossa (Kolumbien) und insbesondere bei Fornals (Spanien), die es nicht in die endgültigen Kader ihrer jeweiligen Teams schafften.
Die Zahlen lügen nicht: Betis hat mit dieser außergewöhnlichen Anzahl an WM-Teilnehmern nicht nur einen historischen Moment für den Verein erlebt, sondern auch seine internationale Strahlkraft deutlich unter Beweis gestellt.
