Betis: firpo kehrt zurück – bartra bangt!
Ein Hoffnungsschimmer für den Real Betis Balompié: Junior Firpo, nach einer Zwangspause, kehrte ins Training zurück. Doch die Personalsituation bleibt angespannt, denn Marc Bartra kämpft mit Fußbeschwerden. Pellegrini muss erneut improvisieren, während der Blick schon auf die entscheidenden Saisonspiele gerichtet ist.
Die rückkehr des linksverteidigers: ein lichtblick?
Nach über einem Monat Verletzungszeit absolvierte Junior Firpo am heutigen Montag ein teilweises Training mit der Mannschaft. Der hispano-dominikanische Linksverteidiger hatte sich im März bei einem Länderspiel mit der Nationalmannschaft eine Verletzung zugezogen, deren genaue Art der Verein bis dato nicht offiziell bekannt gab. Seine Abwesenheit spürte man in den vergangenen Spielen deutlich – insbesondere angesichts der Notwendigkeit, den etatmäßigen Linksverteidiger durch den zentralen Verteidiger Valentín Gómez zu ersetzen.
Die Frage, ob Firpo am kommenden Sonntag gegen den SK Sturm Graz in La Cartuja überhaupt spielen kann, bleibt offen. Experten schätzen die Chancen als gering ein, doch die Bemühungen um seine Rückkehr sind spürbar. Vielmehr scheint Pellegrini darauf zu setzen, ihn für die letzten vier Ligapartien der Saison einzusetzen, in denen es für Betis um die Qualifikation für internationale Wettbewerbe gehen wird.
Seine bisherige Saison war von Rückschlägen geprägt: Nur 14 offizielle Einsätze (zehn in der Liga, drei in der Europa League und ein im Copa del Rey) mit insgesamt 844 Minuten auf dem Platz, ohne Tor und lediglich einer Vorlage. Ein schwacher Auftritt im Vergleich zu seinen Erwartungen nach seiner Rückkehr vom FC Leeds United.
Während Firpo langsam wieder ins Rollen kommt, gibt es schlechte Nachrichten rund um Marc Bartra. Der zentrale Verteidiger musste im Spiel gegen Real Madrid in der zweiten Halbzeit verletzungsbedingt aus dem Feld. Nach eingehenden Untersuchungen steht die Diagnose noch aus, doch er verpasste das heutige Training und absolvierte stattdessen Übungen im Fitnessstudio. Eine weitere Belastung für Pellegrinis Abwehr.

Ein besuch aus italien und die nächste generation
Ein unerwarteter Gast durfte sich Pellegrini heute gönnen: Assane Diao, der ehemalige Betis-Spieler, der nun beim italienischen Verein Como 1907 unter Vertrag steht. Dort teilt er sich die Kabine mit dem ebenfalls ehemaligen Betis-Spieler Jesús Rodríguez. Ein freundlicher Besuch, der die enge Verbindung zwischen den Spielern und dem Verein unterstreicht.
Die restliche Mannschaft war wie gewohnt im Training zu sehen und bereitete sich unter der Leitung des „Ingenieros“ auf die anstehenden Herausforderungen vor. Die kommenden Tage werden entscheidend sein, um die Fitness der Spieler zu beobachten und die optimale Aufstellung für das Spiel gegen den SK Sturm Graz zu finden. Ob es Pellegrini gelingt, die zahlreichen Verletzungen zu kompensieren und eine schlagkräftige Mannschaft aufzustellen, bleibt abzuwarten.
Die Personalsituation des Betis ist prekär. Die Abhängigkeit von einzelnen Spielern wird deutlich, und die Notwendigkeit, die Kaderbreite zu erhöhen, ist offensichtlich. Nur so kann das Team auch in Zukunft erfolgreich bestehen und die hohen Erwartungen der Fans erfüllen.
