Berrettini demoliert medvedev: historischer doppelsieg in monte carlo!

Monte Carlo – Sensation auf dem Centre Court! Matteo Berrettini hat Daniil Medvedev in einer Demonstration schierer Dominanz mit 6-0, 6-0 in lediglich 50 Minuten aus dem Rolex Monte-Carlo Masters geworfen. Ein „Doppelsieg“ – also das Unterliegen eines Spielers in beiden Sätzen mit 6-0 – war für Berrettini in seiner Karriere noch nie vorgekommen, für Medvedev indes die wohl demütigendste Niederlage seiner Laufbahn.

Medvedevs zusammenbruch: ein mentaler breakpoint

Die Partie begann zwar vielversprechend für den Russen, doch bereits im ersten Spiel deutete sich ein dramatischer Umschwung an. Berrettini erarbeitete sich einen 30:0-Vorteil, ließ diesen aber durch unerklärliche Fehler herschenken. Doch dieser frühe Moment war ein Vorgeschmack auf das, was folgen sollte: Medvedevs Spiel implodierte förmlich. Ein Spiel nach dem anderen ging verloren, begleitet von einem zunehmend verzweifelten Verhalten. Die Frustration entlud sich in einem Wutausbruch, als er die Schläger gegen die Bande schlug – ein Bild, das man so selten bei einem Top-Spieler sieht.

Berrettini hingegen bewies eine bemerkenswerte Ruhe und Konzentration. Er ließ sich nicht von dem surrealen Spielverlauf irritieren, sondern hielt unbeirrt an seinem Plan fest. Sein druckvolles Aufspiel und der aggressive Einsatz des Rückhands setzten Medvedev unter immensen Druck. Die schlichte Tatsache ist: Medvedev war nicht nur sportlich, sondern auch mental komplett verschwunden.

Berrettinis triumph: ein signal für die zukunft

Berrettinis triumph: ein signal für die zukunft

Der Sieg gegen Medvedev ist für Berrettini nicht nur ein Achtelfinaleinzug, sondern auch ein wichtiges Signal. Es ist sein erster Erfolg gegen einen Top-10-Spieler seit genau einem Jahr, als er Zverev in Monte Carlo besiegte. Damit katapultiert er sich wieder in die Weltspitze zurück und kann sich vorstellen, dass er die Top 100 nicht verlässt. Der Italiener zeigte eine beeindruckende Leistung und bewies, dass er zu den besten Spielern der Welt gehört.

Nach dem Match hinterließ Berrettini auf der Kamera noch eine humorvolle Botschaft: Er schrieb „Scusa Carlo V.“ – eine Entschuldigung an seinen Freund Carlo Verdone, der Medvedevs Trainer ist. Ein kleiner Witz, der die entspannte Atmosphäre trotz des ernsten Spielverlaufs unterstreicht.

Im Viertelfinale trifft Berrettini nun auf Fonseca, der Rinderknech ausgeschaltet hat. Die Frage ist, ob Fonseca die Kraft hat, Berrettinis immensen Druck auszuhalten.