Bernabéu vergissert vinicius' pfiffe – arbeloa setzt auf kampfgeist!
Die Stimmung im Estadio Santiago Bernabéu war angespannt, die Pfiffe für Vinicius Júnior deutlich zu hören. Doch Real Madrid Trainer José Luis Arbeloa ließ sich nicht beirren und stellte klar: Nur Siege zählen in den verbleibenden Spielen. Ein klares Bekenntnis zum brasilianischen Star und ein unmissverständlicher Anspruch an die Mannschaft.

Karvajal vor wm-entscheidung: konkurrenz im madrider kader
Die Weltmeisterschaft rückt näher, und damit auch die Entscheidungen der Nationaltrainer. Arbeloa betonte, dass in seinem Kader 23 Spieler eine Chance haben, zur WM zu reisen. „Ich werde mich auf das konzentrieren, was für mein Team am besten ist“, erklärte er, ohne konkrete Namen zu nennen. Die Situation von Dani Carvajal ist dabei besonders brisant, da er sich in Topform befinden muss, um seinen Platz im spanischen Team zu sichern.
Aber es geht um mehr als nur individuelle Ambitionen. Die Liga-Meisterschaft ist das vorrangige Ziel. „Wir kämpfen weiter, solange es möglich ist“, so Arbeloa. „Wir müssen in jedem Spiel alles geben, egal wer der Gegner ist. Es braucht eine enorme mentale Stärke und die Bereitschaft, jeden Kampf anzunehmen.“
Auch die Rolle von Eduardo Camavinga wurde angesprochen. Der junge Franzose hat sich nach seiner Verletzung wieder in das Team zurückgekämpft. „Er ist ein wichtiger Spieler für uns und wird bei Bedarf eingesetzt werden“, erklärte Arbeloa. „Er hat das Vertrauen des Trainers und der gesamten Mannschaft. Er ist ein Kämpfer, wie Vinicius, und hat bereits bewiesen, was er kann.“
Lo que nadie cuenta es die Wendung bei Vinicius. Die Pfiffe des Publikums, die in der Vergangenheit immer wieder für Diskussionen sorgten, haben sich in Applaus gewandelt. „Ich bin froh, dass Vinicius die Pfiffe in Applaus verwandeln konnte“, sagte Arbeloa. „Das zeigt, dass er sich weiterentwickelt und dass die Fans seine Einsatzbereitschaft anerkennen.“
Die Reaktion von Jude Bellingham auf den Auswechselungszwang warf ebenfalls Fragen auf. Arbeloa erklärte, dass dies auf die Belastung nach seiner Verletzung und das bevorstehende Spiel am Freitag zurückzuführen sei. „Wir wollen keine unnötigen Risiken eingehen“, so der Trainer. „Bellingham wollte helfen, und das schätze ich sehr. Aber wir müssen auf seinen Körper hören.“
Am Ende zählt nur das Ergebnis. Die sechs verbleibenden Spiele sind entscheidend für die Zukunft von Real Madrid. Arbeloa hat seine Mannschaft gewarnt: Es wird kein leichter Weg, aber die Chance auf die Meisterschaft ist noch da. Und das Team wird alles dafür tun, diese Chance zu nutzen. Denn im Bernabéu zählt nur der Sieg.
