Belgien stellt wm-kader vor: überraschungen und stammkräfte
Rudi Garcia hat die endgültige Liste für die belgische Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft 2026 präsentiert – 26 Spieler, die das ambitionierte Ziel verfolgen, endlich den ersten Stern zu erobern. Nach drei verpassten Turnieren in Folge (2006 und 2010) wollen die 'Roten Teufel' in diesem Jahr endlich den Durchbruch schaffen.

Neue gesichter und bewährte kräfte im kader
Die Aufstellung liest sich wie ein Who's Who des belgischen Fußballs. Thibaut Courtois, der unumstrittene Nummer eins im Tor, führt das Feld an. Neben ihm sind erfahrene Kräfte wie Kevin De Bruyne, Romelu Lukaku und Youri Tielemans gesetzt. Ein besonderes Augenmerk gilt Matías Fernández-Pardo, der sich überraschend für Belgien entschieden hat und damit Spanien vor den Kopf gestoßen hat. Ein Wechsel, der die Konkurrenz im belgischen Team zusätzlich anheizt.
Doch es gibt auch einige Überraschungen und Ausfälle. Spieler wie Matz Sels, Roméo Lavia, Malick Fofana, Loïs Openda, Arthur Vermeeren und Mika Godts fehlen in der endgültigen Auswahl. Diese Absenzen könnten Chancen für jüngere Spieler eröffnen, sich zu beweisen. Die Entscheidung von Garcia zeigt, dass er auf eine Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Elan setzt, um im Turnier erfolgreich zu sein.
Die Vorbereitungsspiele gegen Ägypten, Iran und Neuseeland werden für die belgische Mannschaft eine wichtige Gelegenheit sein, sich zu finden und die Abstimmung zu verbessern. Die Spiele bieten die Chance, neue Taktiken zu testen und die Stärken der einzelnen Spieler herauszuarbeiten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Mannschaft unter dem Druck des Turniers schlagen wird.
Die Entscheidung von Fernández-Pardo, für Belgien zu spielen, ist ein klarer Beweis für die Attraktivität des belgischen Nationalteams und die Ambitionen des Landes im internationalen Fußball. Es zeigt, dass Belgien trotz der jüngsten Enttäuschungen weiterhin ein Magnet für talentierte Spieler ist. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob diese Anstrengungen Früchte tragen und die 'Roten Teufel' endlich den ersehnten Titel gewinnen können.
