Bayern-trikot-fauxpas: coman-flock trotz abgang erhältlich!
München – Ein peinlicher Ausrutscher beim FC Bayern München! Nur einen Tag vor dem entscheidenden Halbfinal-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain im Champions League-Bewerb präsentierte der Rekordmeister sein neues Heimtrikot für die Saison 2026/27. Doch der pompöse Launch wurde von einer kuriosen Panne überschattet: Der Ausrüster Adidas bot seinen Fans fälschlicherweise die Möglichkeit, das Trikot mit dem Namen des ehemaligen Spielers Kingsley Coman und seiner Rückennummer 11 zu personalisieren – obwohl dieser den Verein bereits im Sommer 2025 in Richtung Saudi-Arabien verließ.
Ein fehler, der ins geld gehen kann
Die Verwirrung beim Fanpublikum ist groß. Viele waren überrascht, als sie im Online-Shop des FC Bayern die Option sahen, das neue Trikot mit Comans Namen zu bestellen. Die Basisversion des Trikots ist für 100 Euro erhältlich, die Authentic-Variante schlägt mit 150 Euro zu Buche. Die Frage, die sich nun stellt: Wie viele Fans haben bereits auf diese Option geklickt, bevor der Fehler behoben wurde? Ein erheblicher finanzieller Verlust für den Verein ist denkbar, sollten zahlreiche Bestellungen mit dem Namen des mittlerweile in Saudi-Arabien spielenden Franzosen eingegangen sein.
Der Ex-Bayern-Star: Coman wechselte im Sommer 2025 für eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro zu Al-Nassr. In 339 Pflichtspielen trug er das Trikot des FC Bayern und war stets ein wichtiger Bestandteil des Teams. Neben dem Coman-Flock war es Fans auch möglich, das Trikot mit der Rückennummer 11 des Leihspielers Nicolas Jackson zu personalisieren. Eine weitere Ungereimtheit, die auf eine mangelnde Abstimmung zwischen dem FC Bayern und Adidas hindeutet.
Die Verantwortlichen des FC Bayern haben mittlerweile reagiert und den Fehler im Online-Shop behoben. Ein Sprecher des Vereins äußerte sich zurückhaltend und bestätigte lediglich die kurzzeitige Panne. Ob die betroffenen Fans eine Rückerstattung erhalten oder andere Entschädigungen angeboten werden, ist derzeit noch unklar. Die Fans des FC Bayern sind jedoch alles andere als amüsiert über diesen peinlichen Ausrutscher des Ausrüsters. Ein solches Missgeschick untergräbt das Vertrauen in die Professionalität des Vereins und seines Partners Adidas.

Die frage nach der internen kommunikation
Dieser Vorfall wirft ein schlechtes Licht auf die interne Kommunikation zwischen dem FC Bayern und Adidas. Wie konnte es dazu kommen, dass der Name eines Spielers, der den Verein bereits verlassen hat, weiterhin im Online-Shop zum Bedrucken der Trikots angeboten wurde? Die Verantwortlichen müssen jetzt unbedingt die Hintergründe dieser Panne aufklären und Maßnahmen ergreifen, um solche Fehler in Zukunft zu vermeiden. Denn eines ist klar: Im Profifußball ist Image alles und solche Fauxpas können dem Ruf eines Vereins erheblich schaden.
Die Fans des FC Bayern warten nun gespannt auf das Halbfinal-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain. Ob die Trikot-Panne die Stimmung trüben wird, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Dieser Tag wird so schnell nicht in Vergessen geraten.
