Bayern-tagtraum foden: kompany flüstert, eberl zahlt nicht
Die Gerüchteküche brodelt, doch die Wahrheit dämpft. Phil Foden, Englands Shooting-Star und Pep Guardiolas Liebling, soll Vincent Kompany den Kopf verdrehen. Der neue Bayern-Coach träumt laut, der Marktwert schreit.

80 Millionen für einen backup – das rechnet sich nicht
Der englische Bericht klingt nach Hollywood: Kompany, einst selbst City-Kapitän, will seinen ehemaligen Schützling nach München lotsen. Doch hinter den Kulissen herrscht Realismus. Christian Falk bestätigt: keine einzige konkrete Anfrage seitens des Rekordmeisters. Max Eberls Budget für einen Offensivspieler liegt laut internen Zahlen deutlich unter der Hälfte von Fodens geschätztem Wert. Ein Deal wäre ein Milliardenwürfel – und Bayern hasst Roulette.
Die sportliche Lage macht die Sache noch unwahrscheinlicher. Linksaußen ist Luis Diaz gesetzt, auf rechts glänzt Michael Olise gerade als Europas heißester Flügel. Im Zentrum hat Serge Gnabry frisch verlängert, Musiala ist die Zukunft. Foden würde nicht ergänzen, er würde stören. Die Münchner suchen einen Edel-Backup, keinen König.
Manchester City ihrerseits plant laut Sky bereits die Vertragsverlängerung bis 2029. Trotz Formtief – null Tore in diesem Kalenderjahr – gilt Foden als unverkäufliches Kronjuwel. Die Quadratur des Kreises: Wer ihn will, muss das Etat sprengen und die eigene Hierarchie zerstören. Bayern tut beides nicht.
Fazit: Der Traum lebt eine Woche, dann stirbt er an den harten Zahlen. Foden bleibt in Manchester, die Bayern bleiben kühl. Und Kompany? Der muss mit Olise, Musiala & Co. leben – kein schlechter Trost.
