Bayern-beben? saibari überzeugt beim marokko-test!
Marokko feierte einen schmeichelhaften Testspielsieg gegen Madagaskar – und ein Name sorgte für Gesprächsstoff: Ismael Saibari. Der 25-jährige Offensivmann vom PSV Eindhoven präsentierte sich in beeindruckender Form und katapultierte sich damit direkt auf die Liste der Bayern-Bosse. Ein Wechsel nach München könnte, sollte die Dynamik so weitergehen, schneller Realität werden, als viele denken.

Der doppelpack als visitenkarte für die isar
Saibari ließ keine Zweifel aufkommen. Bereits in der vierten Minute traf er zur Führung, nur wenige Augenblicke später legte er sein zweites Tor nach. Eine Demonstration von Tempo, Technik und Torinstinkt, die selbst eingefleischte Bayern-Fans beeindrucken dürfte. Die Zahlen untermauern den Eindruck: In 27 Liga-Einsätzen für Eindhoven erzielte er 15 Treffer und bereitete acht weitere vor. Eine Saison, die ihm den Titel „Spieler der Saison“ einbrachte und seinen Marktwert von 27 Millionen Euro im Januar auf stolze 40 Millionen Euro ansteigen ließ. Ein Entwicklungsstand, der Max Eberl, den neuen Sportvorstand der Bayern, gewiss nicht entgangen sein wird.
Doch was macht Saibari so besonders? Er ist kein klassischer Mittelstürmer, sondern ein flexibler Allrounder, der auf dem Flügel, im zentralen Mittelfeld oder sogar als Stoßstürmer eingesetzt werden kann. Diese Vielseitigkeit macht ihn zu einem idealen Kandidaten für das Profil, das Eberl für die Offensive sucht. Nach dem verpassten Transfer von Anthony Gordon, der Barcelona den Vorzug gab, scheint Saibari nun ganz oben auf der Wunschliste zu stehen. Die Berichte über bereits stattfindende Gespräche zwischen Bayern und dem Spieler sind dabei kein Gerücht, sondern basieren auf soliden Quellen.
Die Ablöse könnte allerdings für Kopfschmerzen sorgen. PSV Eindhoven steht nicht unter Druck, Saibari zu verkaufen und scheint sich auf einen Preis von rund 50 Millionen Euro festzulegen. Ein stolzer Preis, aber für einen Spieler mit Saibaris Potenzial und Vielseitigkeit durchaus gerechtfertigt. Die Frage ist, ob sich Bayern diesen Preis leisten kann und will, angesichts der bereits bestehenden Ausgaben im Sommer.
Für Marokko ist das Testspiel gegen Madagaskar ein wichtiger Vorbereitungsleistungsnachweis vor der Weltmeisterschaft. Saibari könnte dort, wo er am 13. Juni gegen Brasilien sein erstes Gruppenspiel bestreitet, seine Kochkünste unter Beweis stellen und so seinen Wechsel zu den Bayern weiter vorantreiben. Ob er dann aber tatsächlich im Bayern-Trikot auf Torejagd gehen wird, bleibt abzuwarten. Aber eines ist klar: Ismael Saibari hat mit seinem Auftritt in Marokko die Fußballwelt auf sich aufmerksam gemacht – und könnte bald ein neues Kapitel in seiner Karriere aufschlagen. Die Bundesliga wartet gespannt.
