Bayern triumphiert, milan strauchelt: euroleague-enttäuschung für die italiener
München hat sich gegen Bologna durchgesetzt, während Milan in Valencia eine bittere Niederlage einstecken musste – ein frustrierender Abend für die italienischen Teams in der Euroleague. Die Hoffnungen auf ein starkes Abschneiden der italienischen Vertreter sind damit weiter geschrumpft.
Bologna kämpft, aber verliert gegen bayern
Virtus Bologna zeigte zwar erneut Moral, musste sich am Ende aber mit 80:85 dem FC Bayern München geschlagen geben. Die Mannschaft von Coach Legrow kämpfte verbissen, egalisierte einen 14-Punkte-Rückstand im zweiten Viertel und ging sogar einmal in Führung. Doch die Bayern, angetrieben von Mike und McCormack, behielten die Nerven und konnten die Partie am Ende für sich entscheiden. Matt Morgan war mit 28 Punkten der beste Werfer Bolognas, zeigte aber im entscheidenden Moment Nerven.
Die jüngste Niederlagenserie von Bologna, mittlerweile sieben Spiele in Folge, ist beunruhigend. Allerdings sollte man den kämpferischen Einsatz der Mannschaft anerkennen. Die Bayern präsentierten sich als ein eingespieltes Team mit präzisen Assists, insbesondere von Dimitrijevic und Obst.

Milan patzt in valencia – euroleague-traum verblasst
Für Emporio Armani Mailand gab es in Valencia ein enttäuschendes Ende. Nach einer vielversprechenden ersten Halbzeit, in der die Mannschaft mithalten konnte, brach Milan im dritten Viertel ein und verlor die Partie mit 96:102. Ein intensives viertes Viertel der Gastgeber, das mit 24:13 Punkten gewonnen wurde, entschied die Partie endgültig. Coach Poeta sprach nach dem Spiel offen über die geringen Chancen im Kampf um die Play-in-Spiele: „Unsere Euroleague ist so gut wie vorbei.“
Brooks und LeDay konnten mit 20 bzw. 16 Punkten zwar punkten, doch die starke Leistung von Badio (20 Punkte) und Montero (25 Punkte) auf Seiten Valencias war nicht zu überwinden. Milan hatte zudem mit defensiven Problemen zu kämpfen und ließ zu viele leichte Korbleger zu. Die fehlende Konstanz in der Verteidigung und einige vermeidbare Ballverluste trugen zum letztendlichen Misserfolg bei.
Fazit: Die italienischen Teams stehen vor großen Herausforderungen. Während Bologna zwar Moral zeigt, aber an Konstanz einbussen muss, scheint Mailand seine Euroleague-Ambitionen verfehlt zu haben. Der Fokus liegt nun darauf, die Saison so gut wie möglich zu gestalten und aus den Fehlern zu lernen.
