Bayern pokert um gordon – doch hamann schickt rashford ins rennen
Die Bayern-Bosse wollen Anthony Gordon. 86 Millionen Euro verlangt Newcastle. In München schluckt man. Denn parallel dazu hat Ex-Star Didi Hamann einen anderen Engländer auf dem Schirm: Marcus Rashford. Sein Preisschild: rund 30 Millionen. Die Frage lautet nicht mehr, ob die Rekordmeister zuschlagen, sondern wen.
Warum gordon plötzlich teuer wird
Der 25-Jährige passt ins Profil: explosiv, dribbelstark, rechts wie links einsetzbar. Sportvorstand Max Eberl liebte ihn schon in Leverkusen. Doch die Magpies sitzen am längeren Hebel. Sie wissen, dass Bayern nach dem Davies-Desaster und der Sané-Zitterpartie frisches Gesicht in der Offensive braucht. 86 Millionen ist kein Zufall – es ist die Melkmaschine. Gezahlt wird nur, wenn sich ein anderer Top-Verkäufer verabschiedet. Kein Wunder, dass Gordons Berater vor Ort war und über Gehälter von zwölf Millionen netto pro Jahr tuschelte. Die Antwort aus der Säbener: Augenzwinkern, aber noch kein Scheck.

Hamanns plan b: rashford für die zukunft
Didi Hamann kennt die Bayern besser als jeder TV-Experte. Er weiß: Rashford ist im Winter gescheitert, im Sommer aber ein Schnäppchen. Manchester United will die Gehaltslast loswerfen, Barcelona zögert wegen der 30-Millionen-Option. „Rashford kann alle drei Positionen in der ersten Linie besetzen, zieht Doppelpacks gegen Real und City, und er ist hungrig“, sagt Hamann im Gespräch mit BetKing. Die Zahlen sprechen für ihn: 13 Tore, 13 Assists in 45 Pflichtspielen, obwohl Hansi Flick ihn nur sporadisch von Anfang an stellt. Seine Marktwert-Kurve zeigt nach unten, seine Laufleistung in der Rückrunde aber nach oben – ein klassischer Hamann-Tipp mit Kurvenverlauf.
Die Bayern verhandeln parallel. Intern nennt man es Projekt Speed: Entweder man zahlt die Gordon-Prämie und verkauft gleichzeitig Coman plus Gnabry, oder man wartet auf Rashford, spart 50 Millionen und bindet den Engländer mit einer Leistungs-Klausel. Die Uhr tickt. Newcastle will bis 30. Juni Klarheit, um sich selbst zu verstärken. In München sitzt Eberl an der Schaltzentrale und schaltet zwischen beiden Tracks. Entscheidend wird der Supercup am 17. August. Gewinnt Bayern, winkt Mehreinnahmen von 25 Millionen – dann wäre sogar Gordon drin. Verliert man, wird Rashford zur Notlösung mit Champion-Potenzial.
Am Ende bleibt eine einfache Rechnung: 86 Millionen für einen Hoffnungsträger oder 30 für einen erprobten Knockout-Stürmer, der in der Allianz Arena schon mal Doppelpack gegen Barça schoss. Hamann hat sich entschieden. Die Bosse noch nicht.
