Bayern münchen: überraschender wechsel an der spitze des basketball-teams!

Schock in der bayerischen Basketball-Szene: Dragan Tarlac, der bisherige Geschäftsführer Sport des FC Bayern, verlässt den amtierenden Meister überraschend zum Saisonende. Ein Wechsel, der die Fans und Experten gleichermaßen vor eine Frage stellt: Was bedeutet dieser Schritt für die Zukunft des ambitionierten Teams?

Die entscheidung des serben: persönliche gründe ziehen nach

Die Nachricht traf die Verantwortlichen des FC Bayern am Montag unerwartet. Tarlac, der erst seit dem Jahreswechsel das Ruder gemeinsam mit Adrian Sarmiento übernommen hatte, bat umgehend um eine vorzeitige Vertragsauflösung. Als Grund nannte der Serbe persönliche Umstände, die ihm die weitere Ausübung des Amtes erschweren. Marko Pesic, der den Verein zuvor verlassen hatte, hinterlässt also nicht nur sportlich, sondern auch personell noch immer Spuren.

Präsident Herbert Hainer würdigte Tarlacs Engagement in den vergangenen zwei Jahren: „Wir bedanken uns herzlich bei Dragan Tarlac für sein persönliches Engagement. Er hat den Weg unserer Basketballer in einer nicht ganz einfachen Phase fortgeführt.“ Eine diplomatische Formulierung, die viel Raum für Interpretationen lässt.

Thorsten leibenath kommt aus ulm – ein alter hase im basketball-business

Thorsten leibenath kommt aus ulm – ein alter hase im basketball-business

Doch es gibt auch gute Nachrichten für die Bayern-Fans: Bereits ab Sommer übernimmt Thorsten Leibenath das Amt des Geschäftsführers Sport. Der 51-Jährige wechselt vom letztjährigen BBL-Finalisten Ulm nach München – ein Mann, der die deutsche Basketball-Liga wie kaum ein anderer kennt. Leibenath war dort über 15 Jahre lang aktiv, zunächst als Coach von 2011 bis 2019, bevor er anschließend sieben Jahre lang als Sportdirektor fungierte. <Seine Expertise wird dem FC Bayern sicherlich zugutekommen.

Die Verpflichtung Leibenaths signalisiert den Willen des FC Bayern, weiterhin eine zentrale Rolle im deutschen Basketball zu spielen. Präsident Hainer betonte: „Gleichzeitig sind wir sehr froh, in Thorsten Leibenath einen exzellenten Kenner der nationalen und internationalen Basketballszene gefunden zu haben.“ Die Frage ist nun, ob dieser Wechsel ausreichen wird, um die angestrebte Meisterschaft zu sichern. Die Saison ist noch lang, und der Druck ist hoch.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Ulm erreichte unter Leibenaths Führung den Final, während Bayern in der letzten Saison einige überraschende Schwächen zeigte. Kann Leibenath die Bayern wieder an die Spitze führen? Das wird sich zeigen.