Bayern münchen: trikot-fauxpas kurz vor dem cl-halbfinal!

München – Nur zwei Tage vor dem alles entscheidenden Rückspiel gegen Paris Saint-Germain hat der FC Bayern sein neues Heimtrikot für die Saison 2026/27 vorgestellt. Ein vermeintlicher Glücksbringer soll die Mannschaft am Mittwochabend im Duell mit den Franzosen unterstützen – doch der Blitzlicht-Auftritt wirft ein bizarrer Fragezeichen auf die interne Organisation des Rekordmeisters: Fans können weiterhin Trikots des seit Monaten vermissten Kingsley Coman erwerben.

Ein systemfehler mit historischem beigeschmack

Ein systemfehler mit historischem beigeschmack

Der Online-Shop von Adidas, dem Sponsor und sogar Anteilseigner des FC Bayern (8,33 Prozent), bot am Montagnachmittag Trikots mit dem Namen und der Rückennummer 11 des französischen Flügelspielers an. Ein klarer Systemfehler, der für Verwirrung und Belustigung unter den Anhängern des Clubs sorgte. Die Standardversion des Trikots kostet 100 Euro, die Authentic-Variante schlägt mit 150 Euro zu Buche, inklusive des Flock des ehemaligen Stars.

Wie konnte das passieren? Denn die Fakten sind eindeutig: Kingsley Coman ist seit Sommer 2025 nicht mehr Teil des Bayern-Kaders. Sein Wechsel zu Al-Nassr im August letzten Jahres für rund 30 Millionen Euro war ein offenes Geheimnis – und er spielt dort nun Seite an Seite mit Cristiano Ronaldo. Die Ironie ist kaum zu überbieten: Der Held von Lissabon, der 2020 per Kopf das entscheidende Tor gegen PSG erzielte, wird nun weiterhin in München verkauft.

Das neue rot-weiße Jersey soll die Mannschaft um Joshua Kimmich, Michael Olise und Harry Kane zu einem Sieg gegen PSG beflügeln. Das offizielle Statement des Vereins preist das Trikot als Inbegriff von „Selbstbewusstsein, Strahlkraft und absoluter Siegermentalität“. Doch angesichts des Coman-Trikots klingt das eher hohl.

Neben dem Coman-Trikot kann Adidas im Online-Shop auch die Version mit der aktuellen Rückennummer 11 anbieten – getragen vom Leihspieler Nicolas Jackson. Im offiziellen Bayern-Shop wird das Coman-Trikot jedoch nicht angeboten. Die Fans müssen sich also fragen, wer für diesen peinlichen Ausrutscher verantwortlich ist und ob er das Nervenkostüm vor dem wichtigen Halbfinal-Rückspiel weiter strapaziert.

Trainer Vincent Kompany und seine Mannschaft benötigen gegen PSG einen Sieg mit mindestens einem Tor Unterschied, um die Verlängerung zu erreichen. Nur ein Erfolg mit zwei Toren Vorsprung ermöglicht den direkten Einzug in den Final in Budapest am 30. Mai. Die Trikot-Panne ist somit der perfekte Auftakt zu einer Woche voller Nerven und Spannung.

Die Frage, die sich nun stellt: Kann ein Trikot, das an einen Spieler erinnert, der längst nicht mehr im Verein ist, tatsächlich Glück bringen? Die Antwort wird das Spielfeld liefern – und die interne Arbeit des FC Bayern sollte dringend überprüft werden.